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    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
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    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
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    Kantonsschule

    Ansicht Nordwest

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    Kantonsschule

    Fassade (Detail)

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    Kantonsschule

    Innenraum (Treppenhaus)

    Kantonsschule

    Innenraum (Turnhallentribüne)

    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
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    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen
    Kantonsschule und Sportanlage Sarnen

    Mit dem Bau der Kantonsschule und der Sportanlage Obwalden schufen die Meyer Gadient Architekten einen würdigen Ersatzneubau. Die reduzierten, klar ausformulierten Kuben und die Materialisierung fügen sich harmonisch in die Topografie und in den Landschaftsraum am Sarnersee ein.

    Chronologie

    Die aus den 1970er-Jahren stammende Obwaldner Kantonsschule und die Sportanlagen wurden 2005 durch ein verheerendes Unwetter stark beschädigt und mussten komplett erneuert werden. Der Neubau des Schulhauses wurde mit einer Erweiterung der bestehenden Dreifach-Turnhalle verbunden. Auf Grundlage eines Wettbewerbserfolgs im Jahr 2008 realisierte das Luzerner Architekturbüro Meyer Gadient den Baukomplex in den Jahren 2009 bis 2011. Die Bauleitung oblag der Schärli Architekten AG und Bauherr war der Kanton Obwalden. Die Schulanlage ist Teil einer übergeordneten Parklandschaft am Sarnersee. Die Aussensportanlagen und Freibereiche wurden von den Landschaftsarchitekten Hüsler + Hess AG gestaltet.

    Lage

    Die Schulanlage befindet sich südwestlich des historischen Ortskerns von Sarnen an der Rütistrasse, in unmittelbarer Nähe der Einmündung der Sarner Aa in den Sarnersee. Die beiden im 90-Grad-Winkel angeordneten, rechteckigen Baukörper fassen einen Pausenplatz. Die ehemals schmale Zufahrt über eine Abzweigung der Rütistrasse konnte im Zuge des Neubaus im Osten um Parkplätze erweitert werden. Ein leichter Versatz der Baukörper schafft auch hier einen definierten Vorbereich.

    Beschreibung

    Das Schulhaus, ein flach gedeckter Kubus, besteht aus einem weitgehend verglasten Eingangsgeschoss und einem mit bronzefarbenem Streckmetall ummantelten Obergeschoss. Die beiden Längsseiten des sich in Nord-Süd-Richtung erstreckenden Gebäudes sind im Obergeschoss jeweils durch ein Bandfenster in einer bronzefarbenen Blechverkofferung akzentuiert. Der Eingangsbereich ist mit einem schlichten, schmalen Vordach geschützt. Um ein einheitliches Gesamtbild zu erzeugen, wurde dieses Gestaltungskonzept auch auf die bestehende Sporthalle übertragen. Die Dreifachturnhalle wurde im Westen um ein viertes (Vereins-)Sportfeld erweitert. Um 90 Grad gedreht positioniert, schafft es Platz für einen grosszügigen Eingangsbereich auf der Südseite, wiederum geschützt durch ein schmales Vordach. Die bestehenden Sportfelder wurden auf der Längsseite um eine Galerie ergänzt, die das Thema der raumhohen Verglasung des Schulhauses aufnimmt und Einblicke ermöglicht. Auch die Nordfassade wurde entsprechend geöffnet, der restliche Baukörper mit Streckmetall verkleidet. Das Bandfenster-Thema findet sich in den Nebenräumen im Obergeschoss wider.

    Das Erdgeschoss des Schulhauses ist ein halböffentlicher Bereich. Das Zentrum bildet die grosszügige Eingangs­halle, umgeben von der Bibliothek, der Mensa und mehreren Fachzimmern. Die Schulzimmer in den Obergeschossen werden über knallorange gestrichene Treppenhäuser erschlossen. Die Erschliessungszone wird von Oberlichtern erhellt, Lichthöfe stellen einen Bezug zum Eingangsgeschoss her. Das Projekt «Duftnoten» der Sachsler Künstlerin Anna-Sabina Zürrer ergänzt die Raumwahrnehmung um ätherische Noten.

    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Alina Bertschi

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