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    Kantonale Verwaltung

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    Kantonale Verwaltung

    Innenraum (Foyer)

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    Innenraum (Treppe)

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    Innenraum (Korridor)

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    Das Haus war einer der ersten derart klar formulierten Baukörper in der Innerschweiz. Durch die geschosshohen Glasfassaden wird tagsüber die Landschaft in das Gebäude transferiert. Während der Dämmerung wird dagegen das Innere des Baus sichtbar, was die gewünschte Transparenz optimal erfüllt. Zugleich spiegeln die Glasfronten den jahreszeitlichen Wechsel der Natur.

    Chronologie

    Die kantonale Verwaltung «Brickermatte» wurde in den Jahren 1993 bis 1996 nach Plänen von der HTS Architekten Partner AG erbaut. Die Aufgabe war, ein schlichtes und klares Verwaltungsgebäude zu realisieren, das Transparenz und Bürgerfreundlichkeit ausstrahlt.

    Lage

    Das Verwaltungsgebäude liegt an der Klausenstrasse zwischen Altdorf und Bürglen. Im Süden verläuft die Grundgasse. Im Norden sind ein öffentlicher Parkplatz und die Erschliessung situiert. Im Westen grenzt der Bau an ein älteres Verwaltungsgebäude. Die beiden Trakte sind im ersten Obergeschoss mit einer Passerelle verbunden und formen einen Hof. Das Nord-Süd-orientierte Verwaltungsgebäude schliesst Altdorf gegen Bürglen ab.

    Beschreibung

    Der dreigeschossige Riegel umfasst 4`633 Quadratmeter und bietet Platz für 90 Mitarbeiter verschiedener Abteilungen der Bildungs- und Kultur-, Gesundheits-, Sozial- und Umwelt-, sowie der Volkswirtschaftsdirektion. Der langgestreckte Baukörper gründet auf einem Sockel aus Sichtbeton und ist über die Mittelachse erschlossen: Der Korridor zeichnet sich an der schmalen Südfassade durch ein geschossübergreifendes Fensterband ab. Den beiden langen Ost- und Westseiten sind homogene Fassaden aus Hochisolationsglaselementen vorgehängt. Sie sind Teil des Energiekonzepts und bestehen aus zwei sechs Millimeter dicken Glasscheiben und einer Luftschicht von 60 Millimetern. Der Zwischenraum ist mit zwei beschichteten Folien unterteilt und verhindert damit die Konvektion. Die dunkle Glasfläche wird von Fenstern mit Aluminiumrahmen strukturiert. Eine Sichtbetonwandscheibe an der Westseite markiert die Nebenzone. Die Schauseite im Norden ist als Kopfbau ausgebildet, der Eingangsbereich über zwei Geschosse in den kubischen Riegel eingeschnitten. Der Kopfbau verbindet Glasfassade und Sichtbetonwandscheiben. Das Flachdach zeichnet sich als schmales Band ab und rahmt zusammen mit den Schmalseiten und dem Sockel den Glaskörper.

    Die Konstruktion des Verwaltungsgebäudes besteht aus Sichtbetonschotten und Stützen, die das Raster der Büroteilung vorgeben. Die Leichtbau-Trennwände sind mit unbehandeltem Buchenholz verkleidet. In den öffentlichen Bereichen ist der Boden mit Granitplatten ausgelegt, die Büros sind mit Kugelgarnteppich ausgestattet.

    Literatur

    Kantonales Verwaltungsgebäude Brickermatte, Kanton Uri, Schweiz in: AW Architektur und Wettbewerbe 176/1998, S. 50–51. – Kilchenmann, Martin. Verwaltungsgebäude in Altdorf. HTS Architekten, in: Baumeister 20/1999, S. 42–49. – Frisch, Evelyn Carola. Bürohaus im Grünen, in: Hochparterre 1–2/1999, S. 36–37. – Kant. Verwaltungsgebäude Brickermatte, Altdorf UR, in: Werk, Bauen + Wohnen 9/1999, S. 1–4.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Michèle Guggisberg

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