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    Hotel Rigi Kulm

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    Daniele Marques und Bruno Zurkirchen ergänzten den in den 1950er-Jahren entstandene Bau von Max Kopp mit einer selbstbewussten Geste und eröffneten damit den Diskurs über den Umgang mit alpiner Architektur: Darf hier modern erweitert werden? Welche Gestaltung entspricht einem derart exponierten Berghotel? Der gelungene, funktionale Erweiterungsbau, vor allem jedoch die Terrasse bieten ansprechende Raumqualitäten, die den eher bescheidenen Kernbau aufwerten.

    Chronologie

    Im Jahr 1814 begannen die Vorbereitungsarbeiten für den Bau des ersten Gipfelhotels auf der Rigi Kulm (1’798 Meter über Meer). Der Ursprungsbau wich 1954 einem Neubau von Architekt Max Kopp. Im Jahr 1990 wurde ein Wettbewerb zur Erweiterung des Gebäudes ausgeschrieben, den die Luzerner Architekten Marques Zurkirchen für sich entschieden. 1993 konnte das modernisierte Hotel wiedereröffnet werden.

    Lage

    Das Hotel Rigi Kulm befindet sich am Kulmweg 7, unmittelbar neben dem Berggipfel und der Bergstation der Rigi-Bahn. Das Hotel ist parallel zur steil abfallenden Nordflanke der Rigi ausgerichtet. Der Erweiterungsbau mit Aussichtsterrasse ist im Süden vor den Kernbau gesetzt.

    Beschreibung

    Der Kernbau ist in den Hang gefügt und umfasst drei Vollgeschosse. Er ist mit einem Satteldach eingedeckt, dessen Dachvorsprung von schrägen, die Schneelasten aufnehmenden Streben gestützt wird. Der Baukörper ist durch Eckrisaliten gegliedert, die den Grundmauern des Vorgängerbaus folgen. Die Gebäudekanten sind mit Bossenquader akzentuiert. Die Fassade ist bläulich verputzt und mit kleinen Fensteröffnungen versehen. Eine Ausnahme bildet die Westfassade, die mit Metallplatten bedeckt ist.

    Der eingeschossige Erweiterungsbau schiebt sich in das Sockelgeschoss des Kernbaus und löst das massive Volumen auf. Eine durchgehende Glasfront bietet Panoramasicht auf die Bergwelt. Der Erweiterungstrakt ist mit Aluminium-Trapezblechen gefasst und flach gedeckt. Der Materialkontrast bewahrt die Wirkung des Kernbaus und zeigt diesen als Hauptbestandteil des Ensembles. Dem neuen Restauranttrakt ist eine Aussichtsterrasse über einem Betonsockel vorgelagert. Talseitig ist der Erweiterung eine Panorama-Steg-Stahlkonstruktion angebaut, die in luftiger Höhe weit auskragt. Die mit Holzbohlen belegte Plattform ist mit einem filigranen Geländer gefasst. Der Erweiterungsbau umfasst ein neues Foyer und einen grösseren Restaurantbereich, eine moderne Grossküche sowie Technikräume.

    Literatur

    Cieslik, Tina. Strahlende Königin? Rigi: Architektur, in: TEC 21 (online), 16.4.2015. – Flückiger-Seiler, Roland. «Architektur nach dem Sündenfall.» Der Umgang mit Hotelbauten aus der Belle Époque, in: Erhalten und Gestalten. 100 Jahre Schweizer Heimatschutz, hrsg. von Bundi, Madlaina, Baden 2005, S. 80–89. – Kopp, Max. Zur baulichen Umgestaltung des Rigi-Gipfels, in: Heimatschutz 3/1955, S. 88–95.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Atsajan Nuanrot

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