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    Hotel Metropole

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    Hotel Metropole

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    Hotel Metropole

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    Hotel Metropole

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    Hotel Metropole

    Innenraum (Foyer)

    Hotel Metropole

    Innenraum (Empore)

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    Das brutalistische Hotelhochhaus galt Ende der 1960er-Jahre als Pionierleistung und sollte etwas metropolitanes Flair nach Interlaken bringen. Die amerikanisch anmutende Kombination von Flachbau und Hochhaus respektive Einkaufszentrum und Hotel überzeugte auch die Bewohner des überschaubaren Dorfes im Berner Oberland: Sie stimmten dem Projekt mit einer klaren Mehrheit zu und ebneten damit den Weg zum ersten (und bis heute auch einzigen) Hochhaus in ihrer Gemeinde.

    Chronologie

    Das Hotel Metropole wurde von 1969 bis 1971 nach Plänen der beiden Architekten Dieter Barben aus Bern und Theo Schmid aus Zürich realisiert. Es ersetzte den Vorgängerbau von 1904. 1988 wurde der zentrale Innenhof im zweigeschossigen Kernbau mit einem Glasdach überdeckt. Seither bildet er die Hotelhalle. Die Innnenräume wurde mehrfach umgebaut und renoviert, sodass hier heute kaum noch bauzeitliche Elemente existieren.

    Lage

    Das Hotel liegt nordöstlich des Bahnhofs und wird im Süden vom Höheweg und im Westen von der Harderstrasse gefasst. Der Baukomplex ist nach Süden zu den Alpen hin orientiert. Südöstlich befindet sich der Park Höhematte.

    Beschreibung

    Der Gebäudekomplex aus Sichtbeton besteht aus einem zweigeschossigen, horizontal betonten Kernbau und einem 18-geschossigen Hochhaus. Der Kernbau fasst einen mittig gesetzten Innenhof, der ursprünglich als Hof mit Wasserbecken konzipiert war. Ein weiterer Hof liegt nördlich hinter dem Hochhaus und wird als Parkplatz genutzt. Die Zufahrt befindet sich an der Westseite. Der flach gedeckte Kernbau gliedert sich in ein verglastes Erdgeschoss und in ein mit Bandfenstern durchsetztes, teils auskragendes Obergeschoss. Er beherbergt verschiedene Geschäfte und ist entsprechend individuell gestaltet, unter anderem wurde im Norden nachträglich aufgestockt. Aus dem Kernbau ragt der rund 60 Meter hohe Bettenturm mit polygonalem Grundriss empor. Die Südseite ist gefaltet und bricht das immense Volumen auf. Die Einteilung der Hotelzimmer lässt sich an den Betonschotten ablesen, zwischen die Balkone gespannt sind. Das zurückversetzte Attikageschoss formt eine Dachterrasse. Die anderen Seiten sind mit geschosshohen Betonplatten verkleidet und bis auf kleine Fensteröffnungen geschlossen ausgebildet. In der Mitte der Nordfassade befindet sich ein Nottreppenhaus, das sich als filigrane Feuertreppe von den Betonwänden abhebt. Der mittig angeordnete Haupteingang befindet sich relativ unscheinbar im Süden zwischen den Geschäften des Kernbaus. Direkt dahinter liegt die Hotelhalle mit dem Glasdach und gibt den Blick auf den Betonturm frei.

    Literatur

    Marti, Annette. Ein aus der Mode gekommener Zeitzeuge, in: Jungfrau Zeitung 26.2.2004.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Kevin Goerler

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