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    Hotel Bellevue

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    Hotel Bellevue

    Innenraum (Restaurant)

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    Das Hotel Bellevue war der erste Gastronomiebetrieb auf dem Pilatus. Der Neubau von Anton Mozatti schuf mit seiner Panorama-Konzeption einen neuen Typus der alpinen Gastronomie, der Massstäbe gesetzt hat und sich bis heute bewährt.

    Chronologie

    Das im Jahr 1860 auf dem Pilatus Kulm eröffnete Hotel Bellevue brannte 1960 ab. Der Folgebau nach Plänen von Anton Mozzatti konnte nach einer dreijährigen Bauzeit 1964 eröffnet werden. Das Hotel umfasste ursprünglich 25 Doppelzimmer sowie ein Selbstbedienungs- und ein Speiserestaurant. Im Sockelgeschoss sind die Bergstationen der Seil- und der Zahnradbahnen von Kriens und Alpnachstad zusammengefasst. 1998 wurde der Baukomplex vom Architekturbüro Galliker Riva Architekten AG modernisiert, ein weiteres Mal in den Jahren 2010 und 2011 von den Müller Architekten AG.

    Lage

    Das Hotel Bellevue liegt auf dem felsigen Grat gleich unter der Bergspitze Esel (2118,7 Meter über Meer) auf dem Pilatus Kulm. Der Baukomplex ist über Wanderwege erschlossen und über Kunstbauten mit dem 100 Meter weiter westlich gelegenen Hotel Pilatus Kulm verbunden. In den Jahren 2010 und 2011 überdeckten die Architekten Graber Steiger die Aussichtsterrassen und Wege mit einer markanten Panoramagalerie.

    Beschreibung

    Das Sockelgeschoss des Hotels Bellevue formt ein grosszügiges, habkreisförmiges Plateau, auf das leicht azentrisch ein dreigeschossiger, zylindrischer Baukörper gesetzt ist. Der flach gedeckte Hotelbau ist rundum mit Fensterbändern versehen. Die Brüstungen und die Attika wurden in Sichtbeton gestaltet, später jedoch mit Blech ummantelt. Die Leibungstiefe verleiht der Verkleidung Volumen. Die Attika springt in drei Stufen vor und gibt dem Bau einen kräftigen Abschluss, der den ursprünglich kubischen Baukörper jedoch verunklärt. Das Eingangsgeschoss und das dortige Fensterband sind überhoch ausgebildet. In den Obergeschossen alternieren die Fenster mit weissen Paneelen. Die Witterung teilt das Gebäude optisch: Die nördliche Fassadenhälfte weist eine starke Patina auf.

    Im Zentrum des aus vorfabrizierten Betonelementen bestehenden Rundbaus befindet sich ein Erschliessungskern, der das Sockelgeschoss und die Hotelgeschosse verbindet. Die Räume sind allesamt radial konzipiert. Das Erdgeschoss beinhaltet heute ein Panoramarestaurant mit 160 Sitzplätzen sowie Büros und Technikräume, die beiden nahezu identischen Obergeschosse 20 Doppelzimmer.

    Literatur

    Pilatus – 2132 Meter neu zelebriert, in: Bau Info 7/2011, S. 74–87. – Gmür, Otti. Bauen in Obwalden 1928–98. Alpnach 1999, S. 50–51. – Ziegler, Rita. Der Pilatus – ein Berg mit grosser Anziehungskraft, in: Neue Zürcher Zeitung 19.5.1994, S. 67. – Inneichen, Hannes; Zanoni, Tomaso (Hg.). Luzerner Architekten. Architektur und Städtebau im Kanton Luzern 1920–1960, Bern/Zürich 1985, S. 72–73. – Mozzat[t]i, R. Hotel-Restaurant Bellevue auf Pilatus-Kulm (2132 m ü.M.), in: Archithese 3/1985, S. 86–87.

    Themen

    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Julian Kersting

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