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    Hochhäuser Fridbach

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    Hochhäuser Fridbach

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    In den 1960er-Jahren wurden in Zug verschiedene Quartiere entwickelt und neue Wohnformen realisiert. Der Fridbacher Beitrag von Hafner Wiederkehr korrespondiert in seiner Materialisierung mit der Überbauung Alpenblick in Cham und ergänzt in seiner gefächerten, vieleckigen Disposition Aspekte des zeitgleich entstandenen Wohnhochhauses Schönbühl von Alvar Aalto in Luzern. Das zugrundeliegende Konzept steht bis heute für attraktive Wohnungen.

    Chronologie

    Die Hochhäuser Fridbach wurden in den Jahren 1965 bis 1968 realisiert. Die Architekten waren Leo Hafner und Alfons Wiederkehr, die von 1948 bis 1985 ein gemeinsames Architekturbüro in Zug betrieben und das Baugeschehen des Kantons massgeblich mitgeprägt haben. Ausgangspunkt für die beiden Hochhäuser war ein Wettbewerb im Jahr 1961, aus dem ein Bebauungskonzept hervorging, das jedoch nur partiell umgesetzt wurde. Mittlerweile wurden die Bauten verändert: Von 1999 bis 2001 wurden alle 90 Wohnungen unter der Leitung der Zünti Partner Architekten modernisiert und 2018 erfolgte eine Fassadenrenovation des oberen Hauses durch die Keller Holding AG.

    Lage

    Die beiden Hochhäuser liegen unweit des Zugersees im Fridbach-Quartier, südlich der Altstadt von Zug. Sie sind hintereinander an dem nach Westen orientierten Hang angeordnet und werden durch die Hofstrasse erschlossen. Zum See führt der Friedbachweg. Die Hochhäuser sind in eine terrassierte Grünanlage eingebettet und mit Fusswegen miteinander verbunden. Die Erschliessung erfolgt jeweils von Osten: Über eine Aussentreppe gelangt man ein Niveau tiefer zu dem in den Hang eingebetteten Eingangsbereich.

    Beschreibung

    Beide Hochhäuser folgen denselben Gestaltungsprämissen, das obere Hochhaus zählt jedoch um fünf Stockwerke mehr. Somit hat das untere Hochhaus neun Stockwerke und das obere vierzehn. Die Häuser wurden in Massivbauweise erbaut und verfügen über Flachdächer. Das Attikageschoss ist gestuft ausgebildet. Die Wohnungen sind fächerförmig um den Erschliessungskern angeordnet. Somit konnten die Fassaden weitestgehend zum Zugersee hin ausgerichtet werden. Sie setzen sich aus Wandscheiben in Klinkermauerwerk und Brüstungselementen aus Sichtbeton zusammen, die entweder einen Balkon oder ein Fensterband begrenzen. Das Spiel mit den nur geringfügig mit Fenstern perforierten Klinkerwänden, deren feinen Stirnseiten und den dazwischen gespannten horizontalen Elementen, schafft eine abwechslungsreiche Fassadenabwicklung. Den Eingangsbereich prägen Wandscheiben, die eine Durchlässigkeit ermöglichen. Die dreieckigen Balkone stehen teils spitz vor.

    Literatur

    Hafner, Leo. LHA, Leo-Hafner-Archiv. Bilder, Plastiken, Bauten. Steinhausen 2009, S. 206–207. –Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 62–63. –Hafner, Leo (Hg.). LHA – Leo Hafner Archiv: Bilder, Plastiken, Bauten. Steinhausen 2009, S. 206–207. – Adler, Florian; Girsberger, Hans; Riege, Olinde (Hg.). Architekturführer Schweiz. Zürich 1978, Nr. 440. – Wettbewerb der Landis & Gyr Holding AG für die Überbauung im Fridbach, Zug, in: Schweizerische Bauzeitung 3/1962, S. 35–45.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Fabienne Stahel

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