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    Wilfrid und Katharina Steib haben mit ihrem Erweiterungsbau des Historischen Museums Baden in einer spielerisch geprägten Formensprache einen Gegenpol zum historischen Kernbau geschaffen. Er fügt sich hervorragend in das schwierige Terrain ein und beeindruckt vor allem durch die Qualitäten der Ausstellungsräume.

    Chronologie

    Das Historische Museum ist im Badener Landvogteischloss aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Um auch der neueren Geschichte Raum zu geben, wurde in den 1980er-Jahren ein Wettbewerb für einen Erweiterungsbau lanciert, den das Architektenpaar Wilfrid und Katharina Steib für sich entscheiden konnte. Die neuen Räumlichkeiten konnten 1992 eingeweiht werden.

    Lage

    Das Landvogteischloss und die Badener Altstadt sind durch die Limmat getrennt. Der mittelalterliche Bau befindet sich am östlichen Brückenkopf der gedeckten Badener Holzbrücke. Die Erweiterung ist im Norden, auf einem schmalen Uferstreifen am Steilabbruch situiert. Im Osten führt die frequentierte Wettingerstrasse vorbei, von dort erfolgt auch die barrierefreie Erschliessung der Ausstellungseben über einen Aufzug. Fussläufig wird der Erweiterungsbau des Museums am steil abfallenden Gelände mit Treppen erschlossen, die von der Holzbrücke bis zur Limmat hinabführen. Auf der untersten Ebenen führt der Uferweg als Steg unter dem Erweiterungsbau entlang.

    Beschreibung

    Dem viergeschossigen Baukörper liegt ein Kreissegment zugrunde, der konvexe Schwung der Fassade ist zur Wettingerstrasse hin orientiert. Die Strassenfassade aus Sichtbeton endet in einem leicht geschwungenen Oberlichtband. Das Dach ist dreigeteilt, die leicht gekrümmten Flächen sind fächerartig zur Limmat hin gestaffelt. Die Zwischenräume fungieren als Oberlichter. Schauseite ist die weithin sichtbare Westfassade an der Limmat. Der Erweiterungsbau gründet hier auf einer massiven Mauer. Den beiden oberen Geschossen ist ein holzverschalter Vorbau vorgelagert, der auf schlanken Rundstützen ruht und so Stilelemente der benachbarten Holzbrücke neu interpretiert. Bandfenster belichten die Innenräume. Die Verbindung zum Landvogteischloss erfolgt über Terrassen.

    Die lichten, geschossübergreifenden Innenräume zeigen die Konstruktion: weiss gestrichene Stahlstützen und -träger, ausgebildet als eine Vielzahl filigrane Schotten. Der Übergang vom Neu- zum Altbau kontrastiert mit einem dunklen, anthrazitfarbenen Gussboden und leitet auf die räumlich, gänzlich andere Atmosphäre des mittelalterlichen Landvogteischlosses über.

    Literatur

    Jakob, Ursina. Katharina und Wilfrid Steib, in: Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.). Architektenlexikon der Schweiz. Basel 1998, S. 509. – Zeller, Christa. Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordwestschweiz, Jura und Mittelland (Bd. 2). Zürich 1994, S. 88. – Fumagalli, Paolo. Historisches Museum Baden 1992, in: Werk, Bauen + Wohnen 12/1992, S. 20–23.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Céline Willimann

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