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    Innenraum (Foyer)

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    Mit der dezidierten Verwendung von Holz kehrt das Therapiezentrum den steinernen Bauten im Altdorfer Ortskern den Rücken zu und leitet geschickt zu den Wohn- und Landwirtschaftsbauten in der Umgebung über. Der parallel zur Stoffelgasse platzierte Bau unterstreicht das ortstypische Merkmal des Gassenraums. Durch die leichte Neigung des Geländes und die raffinierte Stapelung der Geschosse passt sich das Gebäude trotz seiner Grösse gut in die Umgebung ein.

    Chronologie

    2008 wurde ein Projektwettbewerb zum Bau eines neuen heilpädagogischen Therapiezentrums der Stiftung Papilio ausgeschrieben. Das Architekturbüro Graber Steiger aus Luzern erzielte den ersten Rang und konnte den Bau im Anschluss im Minergie-Standard ausführen. Das Therapiezentrum eröffnete 2011.

    Lage

    Der Neubau fügt sich in den bestehenden Gebäudekomplex des Heilpädagogischen Zentrums Uri im Zentrum von Altdorf ein. Die in mehreren Etappen errichteten Bauten bildeten bislang eine U-Form. Mit der Platzierung des Neubaus im Nordwesten, an der Stoffelgasse, entstand ein kreisförmiges Ensemble – eine dorfähnliche Situation rund um einen zentralen Platz.

    Beschreibung

    Die neuen Räumlichkeiten sind in einem dreigeschossigen kubischen Baukörper mit versetzt angeordneten Geschossen untergebracht. Die Auskragungen und Rücksprünge bilden Terrassen und gedeckte Aussenbereiche. Der Neubau wurde in Holzelementbauweise ausgeführt, lediglich die Tiefgarage und der Treppenkern in Massivbauweise konstruiert. Die Wandflächen sind mit einer vertikalen, die Bodenplatten mit einer horizontalen Holzschalung versehen. Darüber ist eine weitere Schicht angeordnet: Lamellen aus Fichtenholz gliedern die grosszügig bemessenen Fensterflächen sowie einige Wandflächen. Die Dichte in der vertikalen Gliederung variiert. Die feingliedrigen Hölzer reichen partiell über zwei Geschosse und verbinden die Ebenen. Diese abwechslungsreiche Linienführung lässt das Bauwerk skulptural erscheinen. Die Holzlamellen und die Holzverschalung sind mit einer grauen Lasur mit Aluminiumpigmenten behandelt und schimmern im Sonnenlicht metallisch. Die beiden Eingänge an der Nord- und Südseite sind gleichwertig gestaltet. Es entsteht ein Durchgang, welcher zugleich als Eingangs- und Aufenthaltsbereich dient.

    Im Gegensatz zur dunklen Fassade sind die Innenräume hell gestaltet. Die Wände und Decken sind mit Dreischichtplatten aus Fichtenholz verkleidet. Die Flure sind mit einem fugenlosen Magnesitbodenbelag, die Räume mit geöltem Raucheichenparkett ausgestattet. Der Künstler Beat Streuli gestaltete die grossen Panoramafenster mit transluzenten Kinderporträts.

    Literatur

    Adam, Hubertus; Richli, Cybu; Burri, Fabienne (Hg.). Graber & Steiger, Bauten und Projekte 1995–2015. Luzern 2015. S. 63–64, 202–215, 395. – Schneider, Sabine. Die Stufenpyramide von Altdorf, in: Baumeister 1/2012, S. 46–55. – Linhart, Søren. Stapelungen und Verflechtungen, in: Werk, Bauen und Wohnen 1–2/2012, S. 26–31. – Jaeger, Michael. Therapiestelle HPZ Uri, in: Best Architects 2012. Düsseldorf 2011, S. 226–229.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Martin Furrer

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