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    Hans Erni-Museum

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    Hans Erni-Museum

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    Hans Erni-Museum

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    Hans Erni-Museum

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    Hans Erni-Museum

    Eingangsbereich

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    Hans Erni-Museum

    Innenraum (Treppe)

    Hans Erni-Museum

    Innenraum (Oberlicht)

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    Das klar formulierte Museum gibt der vielfältigen Formensprache Hans Ernis Raum. Jean-Marie Ellenberger hat dem Künstler durch die klare Geometrie und die Schlüssigkeit des technischen Aufbaus ein würdiges Denkmal gesetzt.

    Chronologie

    Das Hans Erni-Museum wurde in den Jahren 1976 bis 1979 unter Leitung des Genfer Architekten Jean-Marie Ellenberger errichtet und wird seitdem von der Hans Erni-Stiftung unterhalten. Gezeigt werden Wechselausstellungen sowie Werke des Malers, Zeichners und Grafikers Hans Erni. Die Gartenanlage wurde 2011 auf Anregung des Künstlers erweitert.

    Lage

    Das Hans Erni-Museum liegt am südlichen Ende des Geländes des Verkehrshauses Luzern an der Lidostrasse. Das Gebäude wird über einen Nord- und einen Osteingang erschlossen und ist mit Passerellen mit den Ausstellungshallen des Verkehrshauses verbunden. Die Gartenanlage mit grossem Teich im Westen des Hauses nimmt Bezug auf das ehemalige Sumpfgebiet am Ufer des Vierwaldstättersees. Im Süden schliessen eine Minigolfanlage und Schrebergärten sowie weiter südlich das Strandbad Lido an.

    Beschreibung

    Der langgezogene, hexagonale Baukörper wird von sechs kastenförmigen Pfeilern getragen, die nach aussen gestülpt sind. Sie umklammern das allseits verglaste, stark zurückspringende Eingangsgeschoss. Die beiden Obergeschosse liegen auf den weit auskragenden Trägern auf und scheinen zu schweben. Die Ost- und die Westfassade sind vollflächig verglast und mit feinen Profilen vertikal gegliedert. Die unterschiedliche Raumhöhe der Obergeschosse schafft eine spannende horizontale Teilung. Die Westfassade ist mit dem Schriftzug «HANS ERNI MUSEUM» bekrönt. Die Nord- und die Südseite sind mit vertikal angeordneten Stahlpaneelen verkleidet. Der Stahlmantel und das Traggerüst vermitteln dem Baukörper einen technischen Charakter.

    Das Hexagon bildet auch die geometrische Grundlage der Innenräume, die ebenfalls konsequent in Stahl und Glas materialisiert sind. Den Kern bildet das Treppenhaus mit seinen hexagonal geformten Läufen. Über ihm öffnet sich ein Oberlicht, das die Schnittstelle des konstruktiven, aussen liegenden Gerüsts zeigt. Alle Wände und Stützenelemente sind weiss lackiert – im Kontrast dazu sind die Decken und Böden dunkel gehalten. Die einzigen Farbakzente bilden somit die Exponate der Hans Erni-Ausstellung. Das zweite Obergeschoss beherbergt ein grosses Auditorium.

    Literatur

    Gmür, Otti. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Architekturführer Luzern. Luzern 2003, S. 186–187.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Tobias Jung

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