Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6003.19a_luzern_neubad
    6003.19b_luzern_neubad
    6003.19c_luzern_neubad
    6003.19f_luzern_neubad
    6003.19e_luzern_neubad
    6003.19d_luzern_neubad
    6003.19g_luzern_neubad
    6003.19l_luzern_neubad
    6003.19h_luzern_neubad
    6003.19k_luzern_neubad
    6003.19j_luzern_neubad

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Süd

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Nordost

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Nordwest

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Ost

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Südwest

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Nord

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Ansicht Süd

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Fassade (Detail)

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Fassade (Detail)

    Download

    Hallenbad – Neubad

    Innenraum (Schwimmbecken)

    Hallenbad – Neubad

    Innenraum (Rutsche)

    6003.19a_luzern_neubad
    6003.19b_luzern_neubad
    6003.19c_luzern_neubad
    6003.19f_luzern_neubad
    6003.19e_luzern_neubad
    6003.19d_luzern_neubad
    6003.19g_luzern_neubad
    6003.19l_luzern_neubad
    6003.19h_luzern_neubad
    6003.19k_luzern_neubad
    6003.19j_luzern_neubad

    Das Hallenbad von Adolf Ammann und Lis Ammann-Stebler ist ein Hauptwerk des Brutalismus in Luzern. Die Zwischennutzung äussert sich vielfältig, bringt nachbarschaftliche Veränderungsprozesse und thematisiert die Gentrifizierung. Es zeigt sich, dass Zwischennutzungen kulturell und gesellschaftlich relevante Beiträge leisten und dazu beitragen können, ein wichtiges architektonisches Zeitzeugnis (temporär) zu erhalten.

    Chronologie

    Das Hallenbad wurde in den Jahren 1962 bis 1969 von den Luzerner Architekten Adolf und Lis Ammann-Stebler geplant und ausgeführt. In den 1980er-Jahren zeigte sich Sanierungsbedarf – zeitgleich wurden Diskussionen um das zukünftige Hallenbad-Konzept der Stadt Luzern laut. Nach der Eröffnung eines neuen Hallenbads in der Allmend im Jahr 2012 wurde das alte Hallenbad für den Schwimmbetrieb geschlossen und das 120 Quadratmeter grosse Wandbild «Poseidon» aus Aluminiumtafeln von Hans Erni entfernt. Die Architekten Angelika Juppien und Harry van der Meijs konzipierten eine Zwischennutzung für die Zeit bis zum geplanten Abbruch: das Neubad. Derzeit gibt es im Neubad einen Gastronomiebetrieb, einen Veranstaltungssaal im ehemaligen Schwimmbecken, Ateliers und Co-Working-Räume.

    Lage

    Das Neubad liegt am südlichen Ende der Luzerner Neustadt. Die spitz zulaufende Parzelle wird von der Biregg-, der Kleinmatt- und der Eschenstrasse gefasst. Der Vorplatz des Neubads ist als Freifläche, als Grünraum im urbanen Umfeld gestaltet, mit Pflanzentrögen gegliedert und mit Bäumen von der Strassenkreuzung abgeschirmt. Die unterschiedlichen Flächen werden von der Bar bespielt. Auch der Haupteingang liegt am nach Osten orientierten Vorplatz. Die umliegenden Strassen bieten Parkplätze, an verschiedenen Stellen gibt es überdeckte Bereiche für Velos.

    Beschreibung

    Das Neubad ist ein komplexer, verschachtelt konzipierter Baukörper aus Sichtbeton. Den Kern bilden zwei Gebäudeteile, ein Kopfbau mit Badebereich und ein Servicetrakt. Der zweigeschossige Kopfbau erhebt sich über dem eingezogenen, weitgehend verglasten Eingangsgeschoss. Er wird von zwei massiven Betonplatten gefasst, in dessen Inneren sich ein 25-Meter-Schwimmbecken befindet. Feingliedrige Betonstützen unterteilen die Glasfassade und tragen das auskragende Flachdach. Die Ecken sind stützenfrei ausgebildet, was einen feinen Akzent setzt. Die wenigen geschlossenen Flächen im Eingangsgeschoss sind in Backstein gearbeitet und setzten einen Kontrast zum dominierenden Sichtbeton. Im rückseitigen Servicetrakt alternieren massive horizontale Betonplatten, Brüstungselemente aus Sichtbeton und grossflächigen Glas-Stahl-Elemente. Der Versatz formt unterschiedliche Terrassenflächen und Freibereiche. Das Neubad wird nach hinten feingliedriger und leitet damit formal auf die benachbarten, kleinteiligen Wohnhäuser über.

    Ebenso differenziert gestalten sich die Innenräume: Nach einem komplexen System aus Durchgängen und Kabinen erreicht man den Badebereich. Diese vielfältigen Raumangebote begünstigen heute die kulturell vielseitige Zwischennutzung.

    Literatur

    Netzwerk Neubad (Hg.). Medienmitteilung, FKK Ausschreibung: Neugestaltung Wandbild. Luzern 2018. – Leutenegger, Raphael. Katzenstrecker als Wasserratten. Luzern 2014. – Stadt Luzern (Hg.). Zwischennutzung des Hallenbades «Neubad» erhält den Zuschlag. Luzern 2012 (Medienmitteilung). – Sacha Ercolani. Eklat um Hans Erni Bild Monumentales Werk Poseidon lagert seit fünf Jahren in Kisten, in: Aargauer Zeitung 25.11.2017 (online). – Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 196.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Jannis Geisseler

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen