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    Gymnasium Strandboden

    Ansicht Ost

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    Gymnasium Strandboden

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    Gymnasium Strandboden

    Tiefhof

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    Sporthalle

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    Ansicht Nordwest

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    Vorplatz

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    Die sorgfältige Platzierung der Trakte, die Beschränkung auf wenige Materialien, die Transparenz der Erdgeschosse und das Verlegen eines grossen Teils der Anlage unter das Bodenniveau ermöglichte eine feinfühlige Einpassung in den Uferbereich des Bielersees. Max Schlup setzte die sachliche und reduzierte Architektursprache der Solothurner Schule der 1960er-Jahre beim Gymnasium Strandboden geradezu exemplarisch um. Parallelen zum International Style und dessen Vertretern wie Mies van der Rohe sind offensichtlich.

    Chronologie

    Im Gymnasium Strandboden werden über tausend Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Es ist somit eine der grössten Mittelschulen im Kanton Bern. Die Gebäude des Gymnasiums entstanden nach den Plänen des Bieler Architekten Max Schlup, der im Jahr 1963 den öffentlichen Wettbewerb gewonnen hatte. Die Realisierung erfolgte jedoch erst in den Jahren 1975 bis 1980. Von 2013 bis 2016 wurde die Schulanlage vom Architekturbüro Schwaar Partner AG auf den heutigen Stand der Technik gebracht und in den Jahren 2013/14 von der Brügger Architektur AG um einen Naturwissenschaftstrakt erweitert.

    Lage

    Die Schulanlage befindet sich südwestlich des Bieler Stadtzentrums an der Mündung des Schüsskanals in den Bielersee, eingebettet in ein Wohngebiet. An der prominenten Seeuferlage befinden sich drei versetzt zueinanderstehende Kuben, die über eine breite Brücke mit der Sporthalle und dem Naturwissenschaftstrakt südlich des Schüsskanals verbunden sind. Erschlossen werden die Gebäude von einer parallel zum Kanal verlaufenden Stichabzweigung der Ländtestrasse, die den gesamten Schulcampus erschliesst. Die Feinverteilung erfolgt über den Pausenplatz.

    Beschreibung

    Die vier kubischen Flachdachgebäude der Erstanlage beschreiben eine Kreuzform. Zentrum des Campus ist ein abgesenkter Lichthof zwischen den drei Klassentrakten. Dieser belichtet das Untergeschoss, das die Gebäude verbindet und die Aula sowie die Räume für die musischen Fächer aufnimmt. Die Klassentrakte weisen jeweils drei Geschosse auf. Das Sockelgeschoss ist zurückgesetzt und verglast. Die Raumkante des Gebäudes wird durch die Stützen des Tragwerkrasters im Aussenbereich hervorgehoben, gleichzeitig entsteht so eine wettergeschützte Eingangszone. Dadurch wirken die Kuben leicht und schwebend. Den zwei Obergeschossen sind rundum einheitliche, gerasterte Vorhangfassaden aus Glas- und Stahlbrüstungselementen vorgeblendet. Feine vertikale Lamellen akzentuieren die geometrische Strenge und Einheitlichkeit der Konstruktion und verleihen der Fassade eine leichte Plastizität.

    Das Bauvolumen der Sporthalle mit fünf Feldern ist abgesenkt, sodass sich die Anmutung eines hohen, aber nur eingeschossigen Baukörpers ergibt. Die Fassadengestaltung folgt im Raster, der Detaillierung und den Ecklösungen, bei gleichzeitig geänderten Glasformaten und Verzicht auf Brüstungselemente, der Gestaltung der Obergeschosse der Klassentrakte.

    Literatur

    Gymnasium eingeweiht, in: Bieler Tagblatt, 9.12.2016. – Erziehungsdirektion des Kantons Bern. Amt für Kultur. Denkmalpflege. Bauinventar Gemeinde Biel/Bienne. Anhang: Ländtestrasse 12, 14. Bern 2012. – Herzog, Andreas. Gymnasium Strandboden darf saniert werden, in: Hochparterre, 20.3.2012. – Tietz, Jürgen. Weniger ist mehr, in: Neue Zürcher Zeitung, 17.10.2011. – Architekturforum Biel (Hg.) Architekturführer Biel/Guide d’ architecture Bienne. Zürich 2005, Nr. 91. – Scascighini, Mario. Schlup, Max, in: Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.). Architektenlexikon der Schweiz. Basel 1998, S. 482–483.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Michaela Burtscher

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