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    Alain G. Tschumi prägte mit mehreren Bauten in seiner charakteristischen, dem Zeitgeist folgenden Architektursprache das Bieler Stadtbild. Der Klassentrakt 2 ist ein völlig reduzierter, perfekt detaillierter Bau und eines der Hauptwerke Tschumis. Er steht in der Tradition der Formensprache und Konstruktionsweise Ludwig Mies van der Rohes und besitzt eine enge Verwandtschaft zur Solothurner Schule.

    Chronologie

    Das Berufsbildungszentrum Biel verteilt sich auf drei Standorte in der Stadt. Die Gebäude an der Wasenstrasse beinhalten den schulischen Teil der beruflichen Bildung im dualen System, die Berufsmaturität und die Weiterbildungskurse. Im Rahmen der Modernisierung der Gesamtanlage, dessen Baumassnahmen sich die Architekten Alain G. Tschumi und Rudolf Baumann aufteilten, wurde unter anderem der Neubau eines zweiten Klassentrakts projektiert. Tschumi übernahm die Realisierung dieses Klassentrakts sowie der Aula und eines Teils der Zivilschutzbauten. Die Ausführung wurde in zwei Bauabschnitte gegliedert. Der neue Klassen- und Mehrzwecktrakt entstand in den Jahren 1973 bis 1975. Zivilschutzbauten, die Aula sowie der Umbau des Klassentrakts 1 von 1949/50 folgten 1976/77.

    Lage

    Die Gewerbeschule Biel befindet sich nordöstlich des Bieler Stadtzentrums im Quartier Champagne. Das Schulhaus wird von der frequentierten Bötzingenstrasse und der ruhigeren Wasenstrasse gefasst. Weitere vier Gebäude der Schulanlage folgen im Osten, begrenzt von der Gurzelen- und der Feldeckstrasse. Die Schulgebäude sind in eine baumbestandene Grünanlage eingebettet und durch ein Fusswegnetz erschlossen.

    Beschreibung

    Der Klassentrakt 2 der Gewerbeschule Biel umfasst fünf Geschosse und ist mit einer mit einer Stahlblechverbunddecke flach gedeckt. Der kubische Baukörper gründet auf einem Untergeschoss in einer Stahlbetonkonstruktion. Für die vier Obergeschosse wurde aufgrund der kürzeren Bauzeit, der grösseren Flexibilität und der besseren Masshaltigkeit eine Stahlkonstruktion gewählt. Das Erdgeschoss ist weit zurückversetzt und macht das Stützenraster sichtbar. Infolge der Lärmimmissionen der verkehrsreichen Hauptstrasse wurden die Fassaden geschlossen ausgebildet. Die Vorhangfassade besteht aus einem Stahlprofilgerippe und einem Neoprenrahmen. Die Stützen des Stahlprofilgerippes fassen wärmeabsorbierende, bronzefarbene Isolierglaselemente. Diese Glaselemente reflektieren die Umgebung je nach Sonneneinstrahlung. Dadurch verbindet sich der abstrakte Baukörper mit seinem Kontext und gewährt nur bedingte Einsicht in die Innenräume. Innenliegende, freihängende Raffstoren mit flexiblen Lamellen können gruppenweise oder durch die Zentralsteuerung fassadenweise elektrisch bedient werden.

    Im Untergeschoss des zweibündigen Klassentraktes befinden sich die Heiz-, Klima- und Elektrozentralen, ein Fotolabor, Film-, TV-Räume und diverse Nebenräume. Die Eingangs- und Pausenhalle sowie die Freihandbibliothek sind im Erdgeschoss verortet. In den Obergeschossen verteilen sich Hörsäle, Zeichenräume, Vorbereitungsräume, Theorieräume, ein Chemie- und Physiklabor, Praktikumsräume, Modellräume und Sammlungsräume. Das für Passanten nicht wahrnehmbare, weit zurückversetzte Attikageschoss beinhaltet die Wohnung des Hauswarts und eine Dachterrasse. Mobile Trennwände ermöglichen eine weitgehende innere Flexibilität der Unterrichtsräume. Die raum- und bauakustischen Verhältnisse werden durch eine abgehängte Decke optimiert. Für die Bodenbeläge kamen unterschiedliche Materialien zur Anwendung: Waschbeton im Erdgeschoss, Linoleum in den Obergeschossen, Noppenbelag aus synthetischem Gummi für die Treppen und Podeste.

    Literatur

    Rulka, Andrzej. Bauen im Geist der Zeit, in: Bieler Tagblatt 9.7.2018. – Architekturführer Biel/Guide d’architecture Bienne. Zürich 2005, Nr. 163. – Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.). Architektenlexikon der Schweiz. Basel 1998, S. 536. – Gewerbeschule Biel, Neubau Klassentrakt 2, in: Werk 63/1979, S. 396–402. – Zeller, Christa. Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 2). Zürich 1994, S. 225. – Adler, Florian; Girsberger, Hans; Riege, Olinde (Hg.). Architekturführer Schweiz. Zürich 1978, S. 82.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Céline Köppel

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