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    Gartenbad am Bachgraben

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    Das Gartenbad Bachgraben wird als Schlüsselbau der Architekten Otto und Walter Senn bezeichnet. Die Anlage überzeugt durch ihren sorgfältigen Umgang mit Proportionen sowie die differenzierten Material- und Farbkontraste. Die wohlproportionierten Bauten und Becken wirken zurückhaltend und geben den weiten Rasenflächen mit dem alten, schattenspendenden Baumbestand den nötigen Raum. Die vereinzelten, geradlinig verlaufenden Asphaltwege, die von den Umkleiden über die Liegewiesen zu den Becken führen, schlagen zusammen mit der Anordnung der Garderobentrakte zwar mögliche Bewegungen im Raum vor, wirken aber keineswegs bestimmend. Das Gartenbad Bachgraben ist seit 2008 im Inventar der schützenswerten Bauten aufgenommen.

    Chronologie

    Das Gartenbad Bachgraben der Basler Architektenbrüder Otto und Hans Walter Senn konnte nach einer zweijährigen Bauphase 1962 in Betrieb genommen werden. Es ist nach den Gartenbädern Eglisee (1931) und St. Jakob (1954) das jüngste der drei grossen Gartenbäder in Basel. Die ersten Gartenbäder entstanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Die Wohngebiete in den wachsenden Städten lagen immer weiter von natürlichen Gewässern entfernt. Damit wuchs das Bedürfnis nach künstlich angelegten Badeplätzen. Daneben beförderte auch der zunehmende Schwimmunterricht an Schulen die Nachfrage. Das Ensemble ist weitgehend in seiner ursprünglichen Funktion erhalten geblieben, nur einige Garderobenräume wurden zu Wohnungen umfunktioniert. Im Sommer 2021 soll zudem das seit 2011 geschlossene Obergeschoss des Gastronomiegebäudes mit Sonnenterrasse saniert werden. Abgerundet wird die Gestaltung des Gartenbads durch Kunst: Hansjörg Gisinger und Lorenz Balmer haben eigens für den Ort jeweils eine Plastik geschaffen.

    Lage

    Das Gartenbad befindet sich an der Belforterstrasse im Basler Iselin-Quartier unweit der Landesgrenze zu Frankreich. Die Eingangshalle liegt im Norden. Von da aus eröffnet sich die weitläufige, ebene Parzelle nach Südosten. Bei günstigen Wetterverhältnissen sind Ausblicke in den Jura und Schwarzwald möglich. Zwei zentrale, identische Garderobentrakte und ein ebenfalls zweigeschossiges Restaurant mit Terrasse bespielen das Gelände. Die 3500 Quadratmeter Wasserfläche verteilen sich auf vier in Grösse und Programm verschieden ausgebildete Becken.

    Beschreibung

    Die Eingangsbereich, ein eingeschossiger Trakt, wird von einer markante Pilzkonstruktion überdeckt. Die Betonkonstruktion wurde nachträglich weiss und hellbau gestrichen. Die flach gedeckten Garderobentrakte sind um 90 Grad gedreht im Gelände positioniert. Die beiden Sichtbetonensembles umfassen jeweils drei Riegel, in die die Kabinen frei eingestellt sind. Die Betonkonstruktion besteht einzig aus Stützen und Platten, die an den rückwärtigen Fassaden Oberlichter ausbilden und dem massiven Baukörpern Leichtigkeit vermitteln. Die Obergeschosse sind mit Laubengängen erschlossen und mit einer aufgeständerten Passerelle miteinander verbunden. Die Schrägen der Treppenläufe akzentuieren die sonst streng orthogonale Komposition. Im Kontrast zur Massivität des Sichtbetons stehen feingliedrige Details. Das Restaurant schliesst die Anlage im Westen ab und ist in eine Sichtbetonrasterstruktur integriert, die die Terrasse räumlich fasst. Verbindendes Element ist die aussen angedockte Freitreppe, die in Kaskaden auf die Wiese führt.

    Literatur

    Gruntz, Lukas. Baudenkmal und Dumpingpreise – problematisches Vergabeverfahren am Bachgraben. Architektur Basel, 9.7.2019. – Mensch, Christian. Krux der schönen Gartenbäder in Basel, in: Zeitung für die Region Basel, 28.5.2019. – Basler Denkmalpflege (HG.). Inventar der schützenswerten Bauten: Belforterstrasse 135. Denkmalpflege Baselstadt 2008. – Senn, Otto. Bad am Bachgraben, Basel, in: Anthos: Zeitschrift für Landschaftsarchitektur 4/1965, S. 26–29. – Senn, Otto. Gartenbad am Bachgraben in Basel, in: Werk 7/1963, S. 272–275.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Johanna Bucher

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