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    Flora-Komplex

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    Das Flora-Komplex ist ein Musterbeispiel für den innerstädtischen Geschäfts- und Gewerbebau der 1970er-Jahre, der an der Pilatusstrasse mit der Luzerner Kantonalbank begonnen worden war. Geformt wurde eine grossmassstäbliche zeittypische Oberflächen-Architektur. Obwohl die Gestaltung des Flora-Komplexes nicht mehr zeitgemäss wirkt, scheint das räumliche Konzept bis heute gut zu funktionieren.

    Chronologie

    Der sogenannte Flora-Komplex wurde von 1977 bis 1979 errichtet. Beauftragt wurde das damals renommierte Architekturbüro Suter Suter AG, dessen Bauten bis dato vor allem das Basler Stadtbild geprägt hatten: Eines der prominentesten Beispiele ist das 1963 bis 1966 erbaute Ciba-Hochhaus Klybeck (heute Novartis).

    Lage

    Der Flora-Komplex befindet sich im Zentrum von Luzern, er wird von der Pilatus- und der Seidenhofstrasse sowie vom Floraweg eingefasst. Im historischen Kontext, unter anderem der gegenüberliegenden ehemaligen Schweizerischen Nationalbank, sticht der 1970er-Jahre-Bau hervor, wenngleich er sich an der Höhe und den Baufluchten seiner Umgebung orientiert. Die Schauseite und die zugleich längste Front ist die Südfassade des Flora-Komplexes an der Pilatusstrasse.

    Beschreibung

    Der Baukomplex gliedert sich in drei Teile, ungefähr im Verhältnis ein Drittel zu zwei Dritteln. Die Zäsur bildet ein spitz vorstossender, verglaster Erschliessungskern. Verbindung schafft eine differenziert gestaltete Dachlandschaft. Der grössere, südwestliche Teil des Florakomplexes ist fünfgeschossig und beherbergt das Hotel Ameron Flora sowie Gewerbeflächen. Die beiden unteren Geschosse sind verglast und springen leicht zurück. Die oberen Geschosse des Betonskelettbaus werden von einer markanten Aluminiumrippenkonstruktion ummantelt, die ausserdem einen Erker formt. Die konstruktiven Achsen umfassen jeweils vier Fenster, wobei die beiden äusseren Fenster schmaler ausgebildet sind. Die Dachgeschosse, die Büros und Schulungsräume beinhalten, springen hinter zwei vorgeblendeten Pultdächern zurück. Die Dachlandschaft nimmt damit das in der historischen Umgebung häufige Motiv des Mansarddachs auf und schliesst den dem Bahnhof zugewandten Warenhausteil mit ein, der eine Globus-Filiale beherbergt. Die drei Obergeschosse kragen hier über das Eingangsgeschoss hinaus und formen eine Kolonnade. Die Fassade ist mit Paneelen verkleidet und durch schmale, vertikale Fensterbänder rhythmisiert, die auch eine markante Ecklösung schaffen. Im dritten Obergeschoss sind die Fensterbänder horizontal zusammengefasst. Der Baukörper schliesst mit abgeschrägten Paneelen und schiebt sich so unter die Dachlandschaft.

    Während die Fassaden immer noch den ursprünglichen Zustand repräsentieren, wurde im Inneren des Flora-Komplexes viel umgestaltet, unter anderem wurde ein mit Bäumen bestandener Gartenhof mit Kiesboden und Glasschiebedach zu weiteren Gewerbeflächen umfunktioniert.

    Literatur

    Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 94. – Suter + Suter Projektakten (UBB SWA PA 510).
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Florent Bajrami

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