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    Etoscha-Haus

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    Etoscha-Haus

    Innenraum

    Etoscha-Haus

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    Etoscha-Haus

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    Das Etoscha-Haus gehört zu den Stampflehmbauten, die der Vorarlberger Lehmbauspezialist Matin Rauch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekten, zuletzt mit Herzog de Meuron (Ricola-Kräuterhaus, 2014) realisierte. Das Etoscha-Haus von Peter Stiner aus dem Jahr 1999 war ein Pionierbau im Versuch, diese traditionelle, sehr haptische Bautechnik an moderne Bedürfnisse anzupassen. Anstelle von inszenierten Landschaftskulissen formt im Zoo Basel einzig und allein das Material den Kontext der Lebenswelten der südafrikanischen Tiere. Das Etoscha-Haus wurde 2018 als «guter Bau» ausgezeichnet.

    Chronologie

    Um den heutigen Ansprüchen an eine artgerechte Haltung für Tiergemeinschaften aus der Savanne gerecht zu werden, wurde 1998 im Basler Zoo ein Neubau projektiert. Peter Stiner konzipierte ein Niedrigenergiehaus aus ökologischen und wiederverwertbaren Materialien, das den natürlichen Kreislauf «Wachsen, Fressen und Zerfallen» der darin lebenden Tieren abbilden soll. Die Anlage wurde nach dem berühmtesten Nationalpark Namibias benannt und 2001 eröffnet. Ausgeführt wurde sie von der von Martin Rauch gegründeten Lehm Ton Erde Baukunst GmbH.

    Lage

    Der Basler Zoo befindet sich an zentraler Lage im Bachlettenquartier. Die Gäste betreten den Zoo auf der Ostseite und durchqueren auf geschwungenen Wegen nahezu die gesamte Anlage, wobei das Etoscha-Haus im westlichen Teil des Zoos liegt. Die einzelnen Tierhäuser und Gehege werden als Solitärbauten in der Zoolandschaft wahrgenommen.

    Beschreibung

    Das Etoscha-Haus ist in Stampflehmbauweise errichtet und besitzt eine fächerförmige Grundrissdisposition, welche die Bereiche für Erdmännchen, Insekten und das gemeinschaftliche Gehege für Klippschliefer, Borstenhörnchen und Siedelwebern räumlich gliedert. Die einzelnen Bereiche sind durch verschiedene Raumhöhen voneinander abgesetzt. Die Dachflächen sind unterschiedlich geneigt und partiell begrünt. Durch die Höhenstaffelung fügt sich das eingeschossige Gebäude in unauffälliger Weise in die Zoolandschaft ein. Im nördlichen Bereich befindet sich ein überhoher Raum mit Glassatteldach, der einen Blick in das Gepardengehege bietet. Es entsteht ein überdachter Innenhof und ein spannender Materialkontrast: 70 Zentimeter dicker Stampflehm und eine filigrane Stahl-Glas-Konstruktion. Einige Wandschotten sind mit vertikalen Lichtbändern voneinander abgesetzt, ansonsten wird der Bau durch Oberlichter erhellt, die indirektes Licht in die verwinkelten Innenräume leiten.

    Betreten wird das Etoscha-Haus von Norden durch einen grosszügigen, verglasten Eingang. Die Gäste werden automatisch durch die Ausstellung geführt: Der Weg führt über Holzstege und raue Betonböden.

    Literatur

    Baselstadt / Baselland (Hg.). Auszeichnung guter Bauten 2018: Zoologischer Garten «Haus-Etoscha», Basel 2018 (online). – Zoo Basel (Hg.). Das Etoschahaus im Zoo Basel ist 10 Jahre alt, in: www.zoobasel.ch, 30.3.2011 (online). – Jermann, Thomas; Schönbächler, Thomas. Ökologischer Bau im Basler «Zolli», in: TEC 21 19/2001, S. 36–37.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Lucie Guggisberg

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