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    Kunstmuseum Basel | Neubau

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    Kunstmuseum Basel | Neubau

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    Kunstmuseum Basel | Neubau

    Innenraum

    Kunstmuseum Basel | Neubau

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    Das Kunstmuseum Basel ist eine international bedeutende Institution und beherbergt die älteste öffentliche Kunstsammlung der Schweiz. Mit ihrem Neubau realisierten Emanuel Christ und Christoph Gantenbein einen «eingepassten Solitär», der eine eigenständige Wirkung entfaltet, aber zugleich auch mit dem Hauptgebäude von 1936 kommuniziert. Durch seine monolithische Erscheinung erinnert der Museumskomplex an eine Mauerbastion. Die Architektur macht dennoch neugierig und zeigt sich im Innern gegenüber der präsentierten Kunst bescheiden und demütig.

    Chronologie

    Im Jahr 2010 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, um einen Erweiterungsbau für das 1936 von Paul Bonatz und Rudolf Christ errichtete Kunstmuseum zu konzipieren. Der Anbau soll Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen Raum bieten. Das Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein überzeugte mit seinem Projekt und konnte den Erweiterungsbau bis 2016 realisieren.

    Lage

    Der Neubau liegt unweit der Wettsteinbrücke an der Kreuzung Dufourstrasse, St. Alban-Graben und St. Alban-Vorstadt. Mit seinem exponierten Eckgrundstück folgt er der Dufourstrasse und etwas zurückversetzt dem St. Alban-Graben. Im Westen, auf der anderen Seite der Dufourstrasse, befindet sich der Hauptbau des Kunstmuseums, mit dem der Erweiterungsbau unterirdisch verbunden ist. Der Neubau wird an der Strassenkreuzung auf der Nordwestseite erschlossen.

    Beschreibung

    Der monumental anmutende Museumsbau weist einen polygonalen Grundriss auf. Mit seiner Nordwestseite, die einen unprätentiösen Platz fasst, reagiert der Komplex auf die leichte Krümmung des St. Alban-Grabens. Die nach innen gefaltete Fassade ist bis auf den hochrechteckigen, mit Stahlgittern versehenen Haupteingang ohne Öffnungen ausgebildet. An der Westseite befindet sich das langgezogene Anlieferungstor und im Obergeschoss sind drei hohe Fenster angeordnet, die zueinander mit unregelmässigen Abständen platziert sind. Die südseitige Schmalfront springt analog zur Nordwestfassade zickzackförmig zurück und kommt komplett geschlossen daher. An der nach Südosten orientierten Rückseite existiert auf Untergeschossniveau ein Hof; ebenso gibt es dort zwei Türen und drei Fenster, die je in einer Achse liegen. Das kleinformatige Klinkermauerwerk des Stahlbetonbaus generiert mit seiner abwechslungsreichen, horizontalen Bänderung verschiedene Grautöne und nimmt gleichzeitig Bezug auf den Hauptbau, dessen Fassaden mit unterschiedlichen Natursteinen gestaltet sind. Das Flachdach ist mit einer schmalen Blechkante abgesetzt. Die Fenster lassen sich mit Klappläden aus Metall vollständig schliessen; die beiden Tore sind mit ihren Metalllamellen etwas transparenter akzentuiert. Ein umlaufender, 170 Meter langer Fries mit programmierbaren LED-Streifen thront über dem ersten Obergeschoss. Die Dreigeschossigkeit ist von aussen nur schwer ablesbar.

    Im Innern sind die Wände homogen mit grauem Abrieb überzogen. Die Erschliessung erfolgt über ein monumentales, offenes Marmortreppenhaus, das diverse Blickbezüge erlaubt, spannende Geometrien erzeugt und von einem Oberlicht erhellt wird. Auch die Säle der Sonderausstellungen im zweiten Obergeschoss sind mit Oberlichtern versehen. Die Fussböden der Ausstellungsräume kontrastieren zum dominierenden Grauton mit Eichenparkett. Mit seinen rund 5 Meter hohen Räumen bietet der Erweiterungsbau rund 2740 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

    Literatur

    Christ Gantenbein. Neubau Kunstmuseum, St. Alban-Graben 16, Basel, in: Schweizer Baudokumentation 6.6.2017 (online). – Hollenstein, Roman. Ein grauer Kubus für die Kunst, in: NZZ 16.4.2016 (online). – Abegg, Alwin. Kunstmuseum Basel weiht Erweiterungsbau ein, in: Basler Zeitung 14.4.2016 (online). – Hochbauamt Kanton Baselstadt (Hg.). Abgeschlossene Projekte: Kunstmuseum Erweiterungsbau (online). Basel 2016. – Architekturführer Schweiz. Die besten Bauwerke des 21. Jahrhunderts. Kunstmuseum Basel (Nr. 194). München 2015, S. 252.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Camille Sutter

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