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    Erweiterung Schulanlage

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    Fassade (Detail)

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    Erweiterung Schulanlage

    Innenraum (Erschliessung)

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    Die Architekten Caroline Fiechter und René Salzmann realisierten mit der Erweiterung der Schulanlage Ballwil ihr erstes gemeinsames Projekt. Mit den beiden Neubauten schufen sie ein Ensemble, das sich von der Umgebung abhebt und neue Aussenräume generiert. Mit der auffälligen roten Farbgebung und der aussergewöhnlichen Detailausbildung ist die Schulhauserweiterung eine gelungene Ergänzung des Bestands und gibt ihm ein charaktervolles, eigenes Gesicht.

    Chronologie

    2008 gewann das Zürcher Architekturbüro Fiechter Salzmann den Wettbewerb für die Erweiterung der Schulanlage in Ballwil. Die Erweiterung umfasst mit Schulhaus Ost und Schulhaus West zwei neue Gebäude und bietet Platz für eine Aula, drei Kindergärten und fünf Klassenzimmer. Der Entwurf war dem Stimmvolk mit 12 Millionen Franken aber zu teuer. Das Projekt musste daher in seinem Volumen etwas reduziert werden. 2012 konnten die neuen Gebäude bezogen werden.

    Lage

    Die Schulanlage befindet sich im östlichen Teil von Ballwil in leicht ansteigender Lage am Rand eines Wohnquartiers. Im Norden und Westen wird sie von landwirtschaftlich genutzten Flächen umschlossen. Im Süden liegt die Dorf- beziehungsweise die Abtwilerstrasse, von der aus die Schulanlage über die Strasse Ambar erschlossen wird. Die beiden Neubauten liegen östlich des Schulhauses aus den 1960er-Jahren. Sie sind schräg zueinander positioniert und bilden so einen weiteren Hof, der als begrünte Spielfläche gestaltet ist.

    Beschreibung

    Die beiden Schulhäuser unterscheiden sich entsprechend ihrer unterschiedlichen Nutzung in ihrer Grösse und Form. Das Schulhaus West ist ein dreigeschossiges Gebäude mit symmetrisch aufgebauter Fassade: Das Gebäudevolumen spiegelt sich an einem Knick in der Mitte. Das Schulhaus Ost, die Aula, ist ein zweigeschossiges Gebäude mit leicht verzogenem, rechteckigem Grundriss. Die Hangneigung macht das Sockelgeschoss aus Beton sichtbar. Beide Gebäude haben gleichmässig angeordnete Fensteröffnungen an den Längsseiten und sind an den schmalen Seiten geschlossen. Die Fassaden sind mit roten, vertikal gefüllten Holzkassetten in unterschiedlichen Formaten ausgeführt, die hochkant oder quer angeordnet sind. Die überhohen Fenster der Aula sind mit Holzgitterrosten aus diagonal gesetzten Stäben verblendet. Jede Kassettenreihe springt nach oben hin zwei Zentimeter hervor. Die beiden Schulhäuser sind mit einem circa 80 Zentimeter auskragenden Flachdach gedeckt. Der Vorsprung ist ebenfalls in einer roten Holzkonstruktion ausgeführt. Der Sonnenschutz besteht aus Senkrechtmarkisen aus weissem Stoff und setzt so einen Kontrast zur markanten Holzkassettenfassade.

    Die Innenräume sind grosszügig gestaltet und bieten Raum für unterschiedliche Lernformate: Die beidseitig belichteten Schulzimmer messen rund 80 Quadratmeter und beinhalten jeweils einen zusätzlichen Gruppen- und einen Abstellraum. Die Innenausstattung korrespondiert farblich mit dem Aussenbau.

    Literatur

    Affentranger, Christoph. Schulhaus in Ballwil, in: Zuschnitt 63/2016, S.10–1. – Huber, Werner. Ein starkes Stück aus rotem Holz, in: Hochparterre 25/2012, S. 38–43.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Michel Bütikofer

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