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    Der Eingangsbereich des Freilichtmuseums Ballenberg präsentiert sich architektonisch vielseitig: Der monolithische Neubau der Bauart Architekten Planer AG kontrastiert mit den Holzbauten, die die markanten Handschriften von Ernst E. Anderegg und Gion A. Caminada tragen. Fremd wirkt die Erweiterung des Kurszentrums aber dennoch nicht, ist doch ein sehr dezenter Kubus entstanden, der sich trotz zeitgenössischer Fassade seiner Umgebung öffnet.

    Chronologie

    2014 gewann die Bauart Architekten Planer AG den Einladungswettbewerb für einen Erweiterungsbau zum 1996 erstellten Kurszentrum Ballenberg. Dieses bietet Aus- und Weiterbildungskurse für traditionelles Handwerk an. Der Spatenstich erfolgte im März 2016 und schon im Dezember desselben Jahres konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

    Lage

    Das Gebäude befindet sich beim Eingang West des Freilichtmuseums Ballenberg am südlichen Dorf-rand von Hofstetten bei Brienz. Es wird nordseitig durch die Museumsstrasse erschlossen. Der Neubau grenzt im Osten an das bestehende Ensemble, das sich neben einem Werkhof aus dem Kurszentrum von Ernst E. Anderegg (1996) und dem Verwaltungsgebäude von Gion A. Caminada (2010) zusammensetzt.

    Beschreibung

    Der Erweiterungsbau ist 16,5 Meter lang, 7,5 Meter breit und knapp 11 Meter hoch. Der dreigeschossige Kubus aus gestocktem Sichtbeton unter einem Flachdach weist auf allen vier Seiten raumhohe, von Metallrahmen gefasste Fenster auf. Sie ziehen sich bündig über die gesamte Fassade. Im Erdgeschoss, in dem sich eine Schmiedewerkstatt mit Esse befindet, lässt sich die Glasfront zum bisherigen Kurszentrum hin vollflächig öffnen. Im ersten Obergeschoss ist eine verglaste Fensterfront gegen das Freilichtmuseum ausgerichtet und verwandelt den geöffneten Raum zu einer Art Loggia. Im zweiten Obergeschoss mit westseitig orientierten Fenstern sind vier Zimmer für die Kursleitenden und Gäste untergebracht. Die Fensterrahmen berühren sich an den Ecken, die Auflösung der Wände vermittelt den Charakter eines gestapelten Volumens. Gleichzeitig liest sich der Kubus in der Tradition der minimalistischen Swiss Box und vermittelt so im Ballenberg auch ein Stück jüngere Schweizer Architekturgeschichte.

    Im Innern wurden für die Räume der Obergeschosse mit Lehm und Lärchenholz traditionelle Materialien verwendet. So entsteht trotz der modernen Fassade ein Bezug zu den historischen Museumsbauten.

    Literatur

    Glanzmann, Lilia. Ballenberg-Box, in: Hochparterre 8/2017, S.70. – o. A. AS, Architecture suisse, 212/2019, S. 7–8. – Näpflin, Lia. Ein kubisches Juwel aus Beton enthüllt, in: Jungfrau Zeitung 27.4.2017 (online).
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Melanie Gasser

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