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    Erweiterung Augenklinik

    Ansicht West

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    Ansicht Süd

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    Erweiterung Augenklinik

    Eingang

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    Erweiterung Augenklinik

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    Erweiterung Augenklinik

    Innenraum (Korridor)

    Erweiterung Augenklinik

    Innenraum (Aufenthaltsbereich)

    Erweiterung Augenklinik

    Innenraum (Treppe)

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    Den Schneider Schneider Architekten, die bereits Erfahrungen im Spitalbau gesammelt hatten, ist es gelungen, bei der Erweiterung der Augenklinik Alt- und Neubau harmonisch zu verschmelzen und sowohl einen ästhetischen wie auch einen den aktuellen technischen Standards entsprechenden Kubus zu formen – dies unter der Herausforderung, den Spitalbetrieb während des gesamten Umbaus weiterzuführen.

    Chronologie

    Angesichts der grossen Nachfrage reichten die Kapazitäten der 1975 errichteten Luzerner Augenklinik nicht mehr aus. Ausserdem war die energetische Ausstattung des Bauwerks überholt und musste an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Nach einer Generalplanerausschreibung begannen Schneider Schneider Architekten aus Aarau 2009 mit dem Erweiterungsbau der Augenklinik und sanierten anschliessend den bestehenden Bau. Die Arbeiten waren 2016 abgeschlossen. Die Augenklinik erfüllt heute den Minergiestandard.

    Lage

    Die Augenklinik bildet den Auftakt des weitläufigen Luzerner Spitalareals. Das Gebäude ist zwischen dem Bettenhochhaus und dem Parkhaus sowie zwischen der Frauen- und der Kinderklinik in den Hang eingebettet. Der Erweiterungsbau grenzt westlich an den Altbau an, der polygonale Baukomplex wird von der internen Erschliessungsstrasse «Kantonsspital» gefasst. Der Eingang der Augenklinik liegt auf der Nordseite des Gebäudes, an welcher der Baukomplex etwas zurückspringt.

    Beschreibung

    Der talseitig fünf- und bergseitig viergeschossige Altbau gründet auf einem nahezu quadratischen Grundriss. Die durchgehende Befensterung der Westseite machte eine deutliche Fuge zum Erweiterungstrakt erforderlich. Zusammengefasst wird der nun L-förmige Komplex von einem Sockelgeschoss, einem langgezogenen Vordach auf der Nordseite und der gleichen Gebäudehöhe beziehungsweise Geschossdisposition. Eine vorgehängte Metallfassade gibt beiden Baukörpern ein gleichmässiges Fensterraster. Einzig der Erweiterungsbau ist auf der Süd- und der Westseite mit jeweils einer breiteren Fensterachse akzentuiert. Die wenigen geschlossenen Wandflächen sind mit Paneelen verblendet. Die horizontale Gliederung der Metallfassade irritiert: Die Bänder liegen nämlich nicht auf Höhe der Geschossdecken, sondern unterhalb der Fensterbrüstungen. Die Paneele alternieren in bronzefarben und grau und reflektieren das Licht unterschiedlich, was eine optische Leichtigkeit erzeugt.

    Im Sockel- und einem weiteren Untergeschoss befinden sich die Operationsräume. Die darüber liegenden Geschosse sind unterteilt in Behandlungs- und Untersuchungsräume sowie in Büros und Wartezimmer. Da sich Sehbeeinträchtigte ausgeprägt über den Tast- und Gehörsinn orientieren, wurde ein spezielles Augenmerk auf die Materialisierung der Innengestaltung gelegt. Der dunkle Terrazzoboden steht in Kontrast zu den hellen und grosszügigen Räumen. Als Orientierungshilfe sind an den Wänden Handläufe montiert. Trotz der baulichen Dichte des Spitalareals bieten die Warteräume Blicke ins Grüne.

    Literatur

    Bauten des Gesundheitswesens 9/2018, S. 22–23. – Schweizer Baudokumentation, Rüschlikon 2017, B03. – Bauten für die Gesundheit 6/2012, S. 31–39. – Neue Augenklinik soll Wachstum bringen, in: Luzerner Zeitung 25.4.2012.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Martina Benz

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