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    Erlebnisbad Seefeld Park

    Ansicht Nordwest

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    Erlebnisbad Seefeld Park

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    Erlebnisbad Seefeld Park

    Treppe Nord

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    Erlebnisbad Seefeld Park

    Treppe Nord

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    Erlebnisbad Seefeld Park

    Ansicht Nordost

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    Erlebnisbad Seefeld Park

    Innenraum (Obergeschoss)

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    Der Bau von Seebädern hat eine lange Tradition. Christoph Mathys, Peter Joos, Patrik Seiler und Søren Linhart haben in Sarnen mit tradierten Gestaltelementen einen neuen Badi-Typus geschaffen. Das Schwimmbecken im Oberdeck besitzt herausragende Qualitäten: Panoramablick und Abgeschiedenheit bieten Komfort fernab der Liegewiese.

    Chronologie

    Die Gemeinde Sarnen beschloss 2008, die verschiedenen Aktivitäten am Sarnersee unter einem Dach zusammenführen und lancierte einen Architekturwettbewerb zum Bau des Seefeld Parks. Die Gewinner des Wettbewerbs, die Architektengemeinschaften Joos Mathys Architekten AG und Seiler Linhart Architekten AG realisierten in den Jahren 2008 bis 2011 ein Erlebnisbad und eine Campingplatz-Infrastruktur. Die Aussenanlagen plante August Künzle.

    Lage

    Der Seefeld Park befindet sich am Ufer des Sarnersees und ist in die Uferlandschaft eingebettet. Östlich der Parkanlage befinden sich die von Zürich nach Interlaken führende Autobahn A2 sowie die Brünigstrasse. Der langgestreckte Baukörper des Erlebnisbads – eine Seebadi – ist Ost-West orientiert und im nördlichen Teil der Seeparzelle situiert, der Campingplatz liegt im Süden. Grosszügige Durchgänge im Gebäude schaffen eine Verbindung zwischen den verschiedenen Aussenbereichen. Der Blick in Richtung Südwest bietet das Alpenpanorama rund um das Brienzer Rothorn.

    Beschreibung

    Die Konstruktion des Erlebnisbads berücksichtigt die Hochwasserschutzmassnahmen. Die beiden Geschosse werden von feingliedrigen Stahlstützen getragen und von Ortbetonplatten gefasst. Die leichte Erhöhung des Erdgeschosses und die auskragenden Betonplatten lassen den Baukörper schwebend wirken. Die einzelnen Funktionsbereiche sind ganz in der Tradition klassischer Seebadis als hölzerne Kabinen in die Konstruktion eingestellt. Die Fassaden bestehen aus einer filigranen Holzlattung mit Schattenfuge und geschosshohen Fenstern. Die Holzlattung dient auch als Sonnenschutz und überdeckt einzelne Fenster. Das Obergeschoss wird auf der Nordseite durch eine repräsentativ geschwungene Freitreppe erschlossen. Zwei weitere Treppenläufe verbinden das Oberdeck mit der Liegewiese.

    Im östlichen Teil des Erdgeschosses sind der Empfang für die eintreffenden Camper sowie ein Laden, eine Wäscherei und Garderoben untergebracht. Abgetrennt von einem Durchgang folgen in Richtung See die Umkleidekabinen und ein Restaurant. Das Obergeschoss folgt dieser Zweiteilung: Im Osten sind die Büroräume, im Westen Umkleidekabinen, vor allem jedoch ein Schwimmbecken situiert. Markante, querovale Fenster gewähren den Blick in das Schwimmbecken. Feine Stahlgeländer sichern die Freibereiche. Im Gegensatz zur belebten Liegewiese am Seeufer, wurde hier mit einfachen Mitteln der Eindruck eines «First Class Decks» erzeugt, das jedoch selbstverständlich von allen Badegästen benutzt werden kann.

    Literatur

    Linhart, Søren; Seiler, Patrik. Bürodokumentation – Seiler Linhart Architekten. Sarnen 2017, S. 33–38. – Wirz, Heinz (Hg.). Joos & Mathys, (De aedibus, Bd. 57). Luzern 2015, S. 64–77. – Simon, Axel. Bad an Bord: Die neue Badi in Sarnen hebt das Bad über die Wiese, in: Hochparterre 6–7/2011, S. 50–53.

    Themen

    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Sandro Zihlmann

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