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    Einkaufszentrum Schönbühl

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    Einkaufszentrum Schönbühl

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    Einkaufszentrum Schönbühl

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    Einkaufszentrum Schönbühl

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    Einkaufszentrum Schönbühl

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    Einkaufszentrum Schönbühl

    Innenraum (Passage)

    Einkaufszentrum Schönbühl

    Innenraum (Passage)

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    Das Einkaufszentrum Schönbühl, ein Funktionsbau mit freier, architektonischer Gestalt, erhielt einerseits als Werk von Alfred Roth, des ehemaligen Weggefährten Le Corbusiers, und andererseits als Nachbargebäude von Alvar Aaltos Wohnhochhaus Bekanntheit. Es enthält die erste «Mall» in der Innerschweiz und initiierte damit neuartige Einkaufsmöglichkeiten weit über die Stadtgrenze Luzerns hinaus.

    Chronologie

    Das Einkaufszentrums Schönbühl entstand zeitgleich wie das benachbarte Wohnhochhaus von Alvar Aalto und bietet auf 5’500 Quadratmetern umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten für die Hochhausbewohner sowie die nähere und weitere Umgebung. Es wurde in den Jahren 1966 bis 1968 von Alfred Roth errichtet und 2006 durch Holzer Kobler Architekturen umgebaut und renoviert.

    Lage

    Das Einkaufszentrum liegt im Wohnquartier Langensand-Matthof, unmittelbar an der Langensandstrasse, gegenüber einer Tankstelle. Vom Ufer des Vierwaldstättersees ist es lediglich 125 Meter entfernt.

    Beschreibung

    Das Einkaufszentrum wird als ein grosser, zweigeschossiger Flachbau wahrgenommen. Das Dach birgt ebenso wie das Untergeschoss eine Parkebene – die zweigeteilte, massive Rampe prägt die gesamte Nordseite. Gefasst wird der Kubus im Westen durch einen dreigeschossigen, flach gedeckten Büroriegel mit Bandfenstern und im Südosten vom Wohnhochhaus Schönbühl. Die Einkaufsflächen füllen nahezu die gesamte Parzelle. Die Konturen des Baus sind teils geschwungen, teils rechtwinklig ausgebildet und werden von der vorkragenden Brüstung des Dachgeschosses zusammengefasst.

    Der ursprüngliche Haupteingang befand sich in einem zweigeschossigen Flügel, der vom Büroriegel aus orthogonal zur Strassenkreuzung führte. Das Obergeschoss kragte weit vor und überdeckte den Zugang: Eine leichte, schwebende Situation. Dieser schlichte Eingangsbereich wurde 2006 vollständig neugestaltet. Heute öffnet sich ein spitz zulaufender Pavillon wie ein Schlund und birgt Rampen, Treppen und Werbeflächen unter einem weit auskragenden Dach. Die Verkleidung mit Metallplatten kontrastiert mit dem Bestand.

    Das Einkaufszentrum präsentiert sich als Passage, die durch das gesamte Gebäude führt und in Richtung Wohnhochhaus Schönbühl abzweigt. Dem gesamten Gebäude liegt ein stringentes, konstruktives Raster zugrunde, in dessen Kern eine grosszügige Halle platziert ist. Diese zentrale Halle wird über die auf die Parkebene führende Erschliessung belichtet. Heute ist die Halle mit einem gelben Fussbodenbelag versehen und mit skulptural anmutenden Glasaufbauten überdeckt: Vier pultdachgedeckte Hüllen türmen sich auf dem Parkdeck in die Höhe.

    Literatur

    Pradal, Ariana. Holzer Kobler Architekturen Zürich haben das 40-Jährige Einkaufszentrum Schönbühl von Alfred Roth umgebaut, in: Werk, Bauen + Wohnen 95/2008, S. 52–53. – Alfred Roth. Architekt der Kontinuität, Zürich 1985, S. 152–159. – Girsberger, Hans; Adler, Florian (Hg.), Architekturführer Schweiz, Zürich 1978, S. 125. – Einkaufszentrum Schönbühl bei Luzern, in: Bauen + Wohnen 22/1968, S. 382–383. – Sachs, Lisbeth. Die Überbauung Schönbühl bei Luzern, in: Werk 55/1968, S. 663–664.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Joel Bühler

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