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    Ehemaliges Biologie-Hochhaus K125

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    Das Hochhaus K-125, heute WKL-125, entstand ursprünglich als eines der repräsentativsten Gebäude des Chemieunternehmen Ciba – jetzt Novartis – und wurde für die Pharmaforschung genutzt. Der Bau weist mit seinem konstruktiven Erscheinungsbild und seiner Rasterfassade stilistische Merkmale der Entstehungszeit auf. Es ist ein typischer Vertreter für die Architektur von Suter+Suter, die später noch einige Projekte für den Novartis-Komplex realisiert haben. Trotz der städtebaulichen Veränderung, welche seit der Errichtung im Quartier stattfanden, hat es dort immer noch Platz für den etwas in die Jahre gekommenen Koloss. Er gilt als Zeitzeuge und prägt mit seinen 75 Metern Höhe das Stadtbild Basels. Deshalb wurde er unter Denkmalpflege gestellt.

    Chronologie

    Das zwischen 1963 und 1966 vom Büro Suter+Suter für das Chemieunternehmen Ciba errichtete Hochhaus war bis 2020 im Besitz des Nachfolge-Konzerns Novartis, bevor er von Central Real Estate Holding AG übernommen wurde. Er steht derzeit zwar noch möbliert, aber ohne Nutzung da.

    Lage

    Das Hochhaus setzt sich durch seine parallele Ausrichtung zum Rhein optimal in Szene. Es ist das höchste Gebäude im Umfeld und wirkt vom anderen Ufer ziemlich mächtig. Städtebaulich markiert das Gebäude den Anfang des Kleinbasler Industrieareals Klybeck. Es ist Teil der Bauten des Novartis-Geländes, das sich heute über den Rhein bis zum Novartis Campus auf der Grossbasler Seite erstreckt. Erschlossen ist das Gebäude von der östlichen Seite des Firmengeländes an der Klybeckstrasse her. Der Zugang am Unteren Rheinweg ist heute geschlossen. Und auch die südlich gelegene Auffahrt zur Dreirosenbrücke führt lediglich am Gebäude vorbei.

    Beschreibung

    Das Hochhaus ist eine Eisenbetonkonstruktion mit einem in Nordsüdrichtung orientierten längsrechteckigen Grundriss. Es ist rund 75 Meter hoch, 67 Meter lang und 21 Meter breit und verfügt insgesamt über 17 Stockwerke. Die Längsseiten sind durch eine homogene Abfolge aus bläulichen Brüstungen und Fenstern geprägt. Dass lässt die beiden Fassaden eindrucksvoll und massiv wirken. Allein das überhohe Erdgeschoss mit seinen raumhohen Fenstern hebt sich etwas ab. In den beiden obersten Geschossen, wo sich vermutlich Technikräume befinden, wurde auf zwei Fensterreihen verzichtet und stattdessen die Vorhangfassade weitergeführt. Beide Längsseiten verfügen im Erdgeschoss über einen Eingang, der jeweils durch ein Vordach akzentuiert wird. Die Querseite ist im Gegensatz zur Längsseite schlank gehalten. Jedoch zeigt sich auch hier eine einheitliche Strukturierung der Oberfläche: Graue stockwerkhohe Fassadenelemente aus Aluminiumblech zeichnen das Raster und werden links und rechts nur von je einer vertikalen Fensterreihe unterbrochen. Dadurch wirkt es, als ob die längeren Seiten die kürzeren einfassen. Äusserlich sind also alle Fronten durch ein Raster aus horizontalen und vertikalen Linien und Flächen bestimmt. Das gibt dem Bau seinen unverwechselbaren, auf Fernwirkung berechneten Charakter.

    Auf der Westseite befanden sich ursprünglich vorwiegend Büros und Labore, sowie Räume für die Versuchstierhaltung. Die Labore sind flexibel konzipiert. Im Kern befinden sich die Aufzüge, auf beiden Seiten davon Vorplätze. Ein besonderes Merkmal des Baus ist seine 6 Meter hohe Eingangshalle, die zeitgenössischen Vorbildern der Moderne wie etwa Mies Van der Rohe folgt. Materialien, die für den repräsentativen Auftritt gewählt wurden, sind Travertin, grüner Serpentin und Aluminiumverkleidungen. Hinzu kommt hochwertiges und luxuriöses Mobiliar bei der Innenausstattung.

    Literatur

    • Ciba-Geigy AG : Bau 125 / 126 etc./ Biologie-Hochhaus K125 mit Dienstgebäude : Basel (online)
    • Biologisches Forschungszentrum der CIBA in Basel, in: Bauen + Wohnen, 21 / 1967, Heft 9), S. 342–350 (online)
    • Klybeck plus. E-News 01.2017 – Interview mit Dirk Schmid, Kantonale Denkmalpflege. «Welche Gebäude als Denkmal erhalten bleiben, ist heute noch völlig offen». Bau- und Verkehrsdepartement Kanton Basel-Stadt. Basel 2017. S. 1–4 (online)
    • Schärer, Caspar. Unterwegs in Basels Norden, in: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Jahresbericht 2016, Basel 2017, S. 7–15 (online)
    • Lüpold, Martin. Biologie-Hochhaus Ciba. UB Basel Blog 22.10.2020 (online)
    • Feldges, Dominik. Wo es bei Novartis einst glitzerte und glänzte, sammelt sich heute Staub an: Was soll aus dem Hochhaus WKL-125 werden?, in: NZZ 08.02.2022 (online)
    Stand
    2022
    Bearbeitung
    S. Behringer u. L. Décaillet

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