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    4125.06_Notwohnsiedlung Hirtenweg 2-10_CS_D
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    Ursprünglich als Übergangslösung in Zeiten der Wohnungsnot geplant, steht das zweigeschossige Mehrfamilienhaus am Hirtenweg heute einsam zwischen prämierten Neubauten, die ebenfalls zur Erweiterung des knappen Wohnraums in Basel beitragen. Doch auch der alte Systembau mit seiner weissen Durisol-Fassade und den grünen Fensterläden bietet nach über siebzig Jahren noch immer günstigen Wohnraum an ruhiger Lage.

    Cronologia

    Die Siedlung war Teil des Notwohnungsprogramms, das der Kanton Basel-Stadt in den 1940er Jahren umsetzte. Im Rahmen dieses Programms entstanden zwischen 1943 und 1948 rund 6700 subventionierte Wohnungen. Die drei Bauten am Hirtenweg wurden 1947 und 1948 vom Basler Hochbauamt errichtet. Zwei davon (Hirtenweg 2 und 6) wurden 2021 abgebrochen und durch ein Wohnensemble von Studio Gugger ersetzt. Erhalten blieb das Haus am Hirtenweg 10, das 2024 saniert wurde, um es an heutige Bedürfnisse anzupassen.

    Contesto

    Etwa vier Kilometer östlich des Basler Stadtzentrums liegt am rechten Rheinufer, unweit der Landesgrenze zu Deutschland, der Hirtenweg. Das Gelände der ehemaligen Siedlung befindet sich an der Südwestecke des Friedhofs am Hörnli. Südlich verläuft die Bahnlinie nach Grenzach-Wyhlen, westlich die Hörnliallee. Das erhaltene Haus steht leicht erhöht an der nordöstlichen Ecke des alten Siedlungsareals. Eine Hecke trennt es vom Hirtenweg, während die Grenzen zu den benachbarten Bauten offen gestaltet sind.

    Descrizione

    Das erhaltene Haus entspricht den heute nicht mehr bestehenden übrigen Bauten der Notsiedlung. Es handelte sich um standardisierte, zweigeschossige Häuser mit jeweils sieben Wohnungen: drei Zwei- und drei Dreizimmerwohnungen sowie eine Fünfzimmerwohnung. Die Häuser entstanden in Trockenbauweise aus vorgefertigten Elementen. Da nur ein Haustyp zum Einsatz kam, liessen sie sich rasch montieren. Weil Backsteine zur Bauzeit knapp waren, wurde auf dem betonierten Untergeschoss eine Holzskelettkonstruktion errichtet, die aussen mit Durisol-Platten verkleidet wurde. Diese rechteckigen Platten aus Holzfaserzement waren leicht, formstabil und verfügten nach damaligen Massstäben über einen vergleichsweise guten Dämmwert. Die Balkone wurden aus Nadelholz gefertigt und sind teilweise verglast. Das Dach ist mit Ziegeln eingedeckt, die Fenster sind mit Holzrahmen versehen. Das satte Grün der Fensterläden und Balkone steht in starkem Kontrast zu den ansonsten sehr hellen Farbtönen der Fassade. Die horizontal verlaufenden, weiss gestrichenen Durisol-Platten werden durch grau gestrichene Holzträger in regelmässigen Abständen vertikal gegliedert. Dem Material Durisol wurde zur Bauzeit lediglich eine Lebensdauer von etwa zwanzig Jahren vorausgesagt. Dies verdeutlicht, dass die Gebäude bewusst als Übergangslösung errichtet wurden, und erklärt zugleich die eher bescheidene Ausstattung der Wohnungen. Ein Grossteil der Siedlung wurde inzwischen abgebrochen, während das erhaltene Haus saniert wurde. Dass eines der Gebäude nach mehr als siebzig Jahren noch besteht, spricht für seine baulichen Qualitäten.

    Bibliografia

    • Maurizio, J. Die Basler Notwohnungen, in: Wohnen 24 (1949), Heft 7, S. 192–195 (online)
    • Hübschle, Jörg. Notwohnungen in Basel – ein aktuelles Problem, in: Basler Stadtbuch 1989, S. 46–48 (online)
    • Emiger, Elin. Durisol: Pionierleistung des Schweizer Systembaus, in: System & Serie : Systembau in der Schweiz – Geschichte und Erhaltung, Zürich 2022, S. 30–59 (Auszug online)
    Stato
    2023
    In elaborazione
    Nils Müller und Clemens Stadler

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