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    Ehem. Statthalteramt

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    Fassade (Detail)

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    Ehem. Statthalteramt

    Innenraum (Treppe)

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    Innenraum (Treppe)

    Ehem. Statthalteramt

    Innenraum (Treppe)

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    Das moderat moderne Statthalteramtgebäude markiert zusammen mit anderen öffentlichen Bauten am Löwengraben die nördliche Grenze der Luzerner Altstadt. Sie bewältigen den Massstabssprung zwischen der mittelalterlichen Parzellierung und den modernen Anforderungen. Südlich vor dem Hauptgebäude schufen die Architekten einen reizvollen halböffentlichen Grünbereich inmitten der Stadt.

    Chronologie

    Das Statthalteramt wurde in den Jahren 1947 bis 1948 von den Architekten August Boyer und Moritz Raeber errichtet. Ursprünglich diente das Gebäude, das heute eine Psychiatrie beherbergt, als Sitz der Statthalterämter Luzern-Stadt und Luzern-Land. Im Hauptgebäude waren die Büroräume untergebracht. Das Nebengebäude schuf eine Verbindung zum unmittelbar angrenzenden Zentralgefängnis. Dies ermöglichte die interne Überführung der Häftlinge und generierte ausserdem Platz für Wach- und Technikräume. 1998 wurden die Statthalterämter und das Zentralgefängnis nach Kriens verlegt.

    Lage

    Das ehemalige Statthalteramt liegt am Rand der Altstadt unweit des Gesellschaftshauses der Herren zu Schützen. Die gegen Süden ausgerichtete, repräsentative Hauptfassade ist dem Löwengraben zugewandt, aufgrund des beträchtlichen Höhenunterschieds jedoch deutlich von der Strasse abgesetzt. Die Rückseite grenzt an die Cysatstrasse. Das Nebengebäude befindet sich südöstlich des Hauptgebäudes und differiert in Volumen und Gestalt. Obwohl funktional zusammengehörend und unmittelbar angrenzend, wird das Ensemble nicht als bauliche Einheit wahrgenommen. Vom Löwengraben steigt eine breite, einladende Freitreppe zum Haupteingang auf. An der nördlichen Grundstücksgrenze führt ein weiterer, kleinerer Treppenlauf zur Cysatstrasse hinauf.

    Beschreibung

    Das dreigeschossige Verwaltungsgebäude ist mit einem flachen Walmdach gedeckt. Das Erdgeschoss ist als Sockel ausgebildet und deutlich von den beiden Obergeschossen abgesetzt. Die Büroräume sind hinter einer Rasterfassade in Betonskelettbauweise angeordnet. Die Felder der Schauseite sind mit Fenstern und terracottafarbenen Kunststeinbrüstungen gefüllt. Letztere wurden vom Bildhauer August Blaesi mit Wappen und Ornamenten geschmückt. Der Haupteingang befindet sich im Südosten und ist durch einen eingezogenen Bereich gekennzeichnet. Die Quergänge der beiden Obergeschosse zeichnen sich an der Westfassade durch ein zweigeschossiges Fenster ab. Die Rückseite des Verwaltungsgebäudes ist als schlichte Putzfassade ausgebildet. Das angrenzende Treppenhaus ist durch ein breites Feld aus quadratischen Strukturglaselementen zu erahnen.

    Durch eine Schleuse, welche im Zuge des Nutzungswechsels erstellt wurde, gelangt man in ein grosses lichtdurchflutetes, offenes Treppenhaus. Die Treppenläufe sind gewendelt und besitzen jeweils zwei Podeste. Ein eisernes Staketengeländer mit hölzernem Handlauf führt in die beiden Obergeschosse. Die Nordseite des Erdgeschosses birgt ein Archiv. Die restlichen Flächen sind mit Büro- und Besprechungsräumen versehen, die zwischen zwei und sechs Achsen des Rasterbaus umfassen. Sämtliche Nebenräume liegen an der Ostseite, an der das ehemalige Zentralgefängnis anschliesst.

    Literatur

    Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 29. – Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.). Architektenlexikon der Schweiz 19./20. Jahrhundert. Basel 1998, S. 81. – Ineichen, Hannes; Zanoni, Tomaso (Hg.). Luzerner Architekten. Architektur und Städtebau im Kanton Luzern 1920–1960. Zürich/Bern 1985, S. 74. – Neues Statthaltergebäude in Luzern, in: Werk 5/1952, S. 146–147.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Carmen Steiger

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