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    Ehem. Seminar Bernarda

    Ansicht Südost

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    Ehem. Seminar Bernarda

    Ansicht Nord

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    Ehem. Seminar Bernarda

    Ansicht Süd

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    Ehem. Seminar Bernarda

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    Ehem. Seminar Bernarda

    Innenraum (Treppe)

    Ehem. Seminar Bernarda

    Innenraum (Treppe)

    Ehem. Seminar Bernarda

    Innenraum (Treppe)

    Ehem. Seminar Bernarda

    Innenraum (Turnhalle)

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    Für das Menzinger Lehrerinnenseminar hat das für dieses Projekt zusammengefundene Architektenteam eine Anlage geschaffen, die von amerikanischen Vorbildern inspiriert ihrer Zeit weit voraus war. Differenziert formulierte Innen- und Aussenräume schaffen mitten in der freien Landschaft einen eigenständigen, präzise definierten architektonischen Ort. Nach 50 Jahren war die Erweiterung wohl unausweichlich: Die Bünzli Courvoisier Architekten haben eine respektvolle Haltung gefunden und qualitätsvolle Neubauten ergänzt.

    Chronologie

    Zwei Architekturbüros, Hanns Anton Brütsch und Alois Stadler sowie Leo Hafner und Alfons Wiederkehr, errichteten zusammen von 1955 bis 1958 im Auftrag der Menzinger Schwesterngemeinschaft das Lehrerinnenseminar Bernarda. 2002 wurde die Anlage für die neue Nutzung als Kantonsschule Menzingen (KSM) renoviert und umgebaut. 2010 wurde ein Wettbewerb zum Bau eines neuen Schulgebäudes und einer grösseren Turnhalle ausgelobt. Die Bünzli Courvoisier Architekten konnten das Projekt von 2015 bis 2018 realisieren.

    Lage

    Der Gebäudekomplex steht etwas ausserhalb des kleinen Menzinger Dorfkerns und ist von Landwirtschaftsflächen umgeben. In Richtung Westen fällt das Gelände stark ab. Der Standort bietet eine malerische Weitsicht über die Lorzenebene. Die Erschliessung erfolgt von Süden über die Seminarstrasse.

    Beschreibung

    Das Seminar umfasst fünf Gebäude, die um eine zentrale Rasenfläche angeordnet sind. Die grossen Abstände zwischen den Gebäuden formen eine weitläufige Aussenanlage: Ausser dem Neubau – das ehemalige Wohnheim wurde durch einen neuen Schulhaustrakt ersetzt – erscheinen alle Trakte vom verbindenden Aussenraum aus eingeschossig. Die neue Zweifachturnhalle wurde unterirdisch angeordnet, sie zeichnet sich lediglich durch Oberlichter ab. Knotenpunkt der Anlage ist der eingeschossige Eingangstrakt mit der Mensa, der um ein weit ausladendes Vordach in Richtung Süden ergänzt ist und sich mit einer Passerelle in Ost-West-Richtung mit den anderen Bauten verzahnt. Im Osten grenzt der neue, achtgeschossige Schultrakt an, westlich davon der zweigeschossige Auditorium- und Mediathektrakt, der in den Hang gefügte alte Schulhaustrakt sowie im Norden die Turnhalle. Die alte Turnhalle und der alte Schultrakt besitzen ein gestuftes Satteldach, die Mensa ein Pultdach. Alle anderen Bauten sind flach gedeckt. Der Schulhausneubau nimmt die wesentlichen Gestaltungselemente des Vorgängerbaus auf: Alle Bauten sind geprägt von einer markanten architektonischen Rahmung aus weiss gestrichenem Beton, die unterschiedlich gegliederte Vorhangfassaden mit grossen, gerasterten Glasflächen fassen. Die Rahmung des Mehrzwecksaals mit der darüber liegenden Mediathek ist mit schlanken, schräg gestellten Wandlamellen gefüllt. Schmale Glasfugen ermöglichen eine indirekte Belichtung. Das vorgelagerte Foyer kontrastiert mit Natursteinwänden in völlig unregelmässiger Steinanordnung.

    Literatur

    Zeitzeichen. Bilden und Bauen auf der Höhe der Zeit. Kantonsschule Menzingen KSM, hrsg. von der Kantonsschule Menzingen, Zug 2018. – Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 212–217. – Zeller, Christa. Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 239. – Hafner, Leo. 40 Jahre – 40 Objekte. Zug 1988, S. 36–39. – Adler, Florian; Girsberger, Hans; Riege, Olinde (Hg.). Architekturführer Schweiz. Zürich 1978, S. 134. – Lehrerinnenseminar Bernarda Menzingen (Festschrift), Zug [1958].
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Lukas Alessandri

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