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    Eckhaus zur Schanz

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    Eckhaus zur Schanz

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    Eckhaus zur Schanz

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    Mit dem Eckhaus zur Schanz von Max Schneebeli hielt das Neue Bauen Einzug in Zug – es handelt sich um das erste bewilligte Flachdachprojekt der Stadt. Die moderate Modernität entspricht der diesbezüglichen Zurückhaltung in der Innerschweiz. Mit seinen klaren und schlichten Formen, dem Runderker und dem Flachdach verkörpert es eine deutliche Antithese zum gegenüberliegenden historistischen Postgebäude wie auch zur unmittelbar angrenzenden Altstadt.

    Chronologie

    Metzgermeister Josef Röllin liess sein Haus an der Schanz 1928 weitreichend umbauen. Die Planung übernahm der Architekt Max Schneebeli. Das Gebäude hat den Charakter der 1920er-Jahre weitgehend bewahrt und ist als schützenswert eingestuft.

    Lage

    Das viergeschossige Eckhaus liegt am nördlichen Rand der Zuger Altstadt. Es bildet den Abschluss einer Blockrandbebauung und steht an der Kreuzung der Schanz und der Sankt-Antons-Gasse, etwas zurückversetzt vom Postplatz. Die Erschliessung erfolgt auf der Seite der Schanz, welche in östlicher Richtung ansteigt.

    Beschreibung

    Die Gebäudeform definiert sich über die unmittelbar angrenzenden Strassen und die zusätzliche Eckzuspitzung. Sichtbar sind lediglich die West- und die Nordostfassade. Das Erdgeschoss ist als Sockel ausgebildet und umfasst ein gegen die Kreuzung ausgerichtetes Ladenlokal sowie drei Garagen an der Sankt-Antons-Gasse. Die drei Obergeschosse beherbergen Wohnungen. Sie sind mit einem gestuften Gesims abgesetzt und kragen etwas vor. Die Ecksituation wird von einem über drei Geschosse reichenden, runden Erker mit umlaufenden Fensterbändern unterstrichen. Die Fenster sind mit Sprossen in liegende Formate unterteilt. Die ansonsten regelmässig angeordneten Fenster mit Klappläden sind im ersten und dritten Obergeschoss durch feine Gesimse miteinander verbunden. Die Fassaden schliessen mit einem kräftigen, etwa 50 Zentimeter auskragendem Gesims, das eine Hohlkehle formt. Auf dem Flachdach befindet sich eine Terrasse, die von einem feinen Stahlrohrgeländer begrenzt wird. Das Geländer folgt auf der ganzen Länge der Fassade und krönt somit auch den markanten Erker. Das stark zurückversetzte, von der Strasse aus kaum wahrnehmbare Dachgeschoss beherbergte ehemals eine Waschküche. Das Farbkonzept des Eckhauses zur Schanz unterstreicht die Teilung der Fassaden: Die Wohngeschosse sind hell verputzt, das Sockelgeschoss ist etwas dunkler abgesetzt. Die Gesimse sind hellgrau- und die Fensterläden rotbraun gefasst.

    Literatur

    Kanton Zug (Hg.). Inventar der schützenswerten Denkmäler. Zug 2018. – Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 29. – Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hg.). Kunstführer durch die Schweiz (Bd. 1). Bern 2005, S. 715. – Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1920–1990. Zug 1992, S. 26.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Alona Hafen

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