Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6006.11a_Dreilindenschulhaus
    6006.11b_Dreilindenschulhaus
    6006.11c_Dreilindenschulhaus
    6006.11d_Dreilindenschulhaus
    6006.11e_Dreilindenschulhaus
    6006.11f_Dreilindenschulhaus
    6006.11g_Dreilindenschulhaus
    6006.11h_Dreilindenschulhaus

    Dreilindenschulhaus

    Ansicht West

    Download

    Dreilindenschulhaus

    Ansicht Nord

    Download

    Dreilindenschulhaus

    Ansicht Ost

    Download

    Dreilindenschulhaus

    Ansicht Süd

    Download

    Dreilindenschulhaus

    Detail (Westfassade)

    Download

    Dreilindenschulhaus

    Innenraum

    Dreilindenschulhaus

    Innenraum (Treppenhaus)

    Dreilindenschulhaus

    Innenraum (Turnhalle)

    6006.11a_Dreilindenschulhaus
    6006.11b_Dreilindenschulhaus
    6006.11c_Dreilindenschulhaus
    6006.11d_Dreilindenschulhaus
    6006.11e_Dreilindenschulhaus
    6006.11f_Dreilindenschulhaus
    6006.11g_Dreilindenschulhaus
    6006.11h_Dreilindenschulhaus

    Der Erweiterungsbau des Dreilindenschulhauses Probsteimatte besticht mit einer geschickten Einpassung in das Gelände sowie mit einer hohen Funktionalität. Die Architektur von Thomas Lussi und Remo Halter zeichnet sich durch eine sorgfältige Detailierung aus: Entstanden ist ein überzeugender, moderner Bau inmitten des historischen Kontexts.

    Chronologie

    Das Dreilindenschulhauses «Propsteimatte» ergänzt das angrenzende, 1972 errichtete Schulgebäude für Erwachsenenbildung. Das Luzerner Architekturbüro Lussi Halter gewann den im Jahr 2002 ausgeschriebenen Wettbewerb und realisierte den Erweiterungsbau in den Folgejahren. Das KV-Schulhaus konnte 2005 bezogen werden.

    Lage

    Der Neubau des kaufmännischen Verbandes befindet sich unmittelbar neben der Luzerner Hofkirche, auf der im Norden angrenzenden Propsteimatte. Das Areal wird von der Dreilindenstrasse, der Adligenswilerstrasse und dem Kapuzinerweg gefasst. Die Hanglage oberhalb des Luzerner Seebeckens bietet Ausblick über die Altstadt. Der Neubau ist südlich des Altbaus situiert, die Verbindung erfolgt über eine Rampe. Der gesamte Aussenraum wurde terrassiert und mit Eibenhecken und Roteichen bepflanzt. Sitzgelegenheiten laden auch die Öffentlichkeit zum Verweilen ein. Der Park des im Süden gelegenen ehemaligen Friedhofs wird mit der Aussenanlage des Schulhauses städtebaulich erweitert.

    Beschreibung

    Das Gebäude setzt sich aus einem markanten Sockel auf fünfeckigem Grundriss und einem dreigeschossigen, flach gedeckten Riegel zusammen. Der tief in das Gelände greifende Sockel umfasst zwei übereinanderliegende, überhohe Sporthallen sowie auf vier Ebenen verteilte Nebenräume. Das Hauptgeschoss des Riegels umfasst eine Aula und eine Cafeteria, die das Dach des Sockels als geschützten Aussenbereich nutzen. Die architektonische Fassung des Aussenraums schafft spannende Versprünge zwischen den beiden Baukörpern.

    Die Westfassade des mächtigen Baukörpers zeichnet sich durch drei grosse Fenster aus, die die Sporthalle dahinter erahnen lassen. Im obersten Geschoss befindet sich ein tiefer Fassadeneinschnitt, der die Erschliessung abbildet. Seine schräge Ausrichtung zeigt, dass der Bau in Dialog zur Umgebung steht: Der Blick wird auf die Türme der Hofkirche gelenkt. Die Nordseite ist geknickt ausgebildet. Eine längliche Öffnung ist der Dachterrasse zugeordnet, eine schlichte, über eine Rampe erschlossene Glastür führt in den Bau. Die Schulgeschosse sind mit einem Lochfensterraster gegliedert. Die querrechteckigen massiven Eichenfenster mit grossen Scheiben besitzen einen Lüftungsflügel, weitere Profile sind aussen nicht zu erkennen. Die Detailausbildung verstärkt den Materialkontrast zur Fassade, die mit Betonelementen verkleidet ist. Sockelbau und Stirnseiten sind von einem vertikalen Schalungsrelief geprägt, die Längsseiten der Schulgeschosse hingegen glatt ausgebildet.

    Die Wände und Decken der Innenräume sind in Sichtbeton gehalten. In der Cafeteria und den Aufenthaltszonen ist der Boden mit einem beigen Naturstein belegt. Für die Böden der Klassenzimmer sowie für sämtliche Türen und Fenster wurde Eichenholz verwendet. Auch im Treppenhaus und der Sporthalle ist das Material Eichenholz vorherrschend.

    Literatur

    Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern (Hg.), Anerkennung guter Baukultur Kanton Luzern 2005 bis 2016, Luzern 2017, S. 96. – OpusC (Hg.). Eigenständig selbstbewusst – Bildungszentrum Dreilinden Luzern, in: Planung & Gestalten mit Beton 6/2010, S. 32–33. – Tschanz, Martin. Eigenständig, mit vielen Bezügen: Erweiterung Dreilindenschulhaus Luzern von Lussi Halter Architekten, in: Werk, Bauen + Wohnen 5/2006, S. 67–68. – Raffinierte Erweiterung, in: Hochparterre 5/2006, S. 62.– Schweizer, B. Ein Raumwunder mit fünf Ecken, in: Baublatt 37/2005, S. 26.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Fabienne von Rotz

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen