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    Das Center Chasa Augustin mitten in Scuol setzte in den 1980er Jahren ein Zeichen für eine neue Architektur und sprengte mit seinen Dimensionen die lokalen Gegebenheiten des Orts. Seine Architektur ist von der Formensprache der Postmoderne geprägt und trumpft auf. Das provozierte seinerzeit die Bewohner. Der Verein Gutes Bauen Graubünden dachte anders und verlieh dem Bau bereits 1987 eine Auszeichnung.

    Chronologie

    Das Center Chasa Augustin ersetzt das Geschäftshaus der Familie Augustin. Otto Augustin engagierte mittels Direktauftrag den St. Galler Architekten Beat Consoni für den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Es wurde zwischen 1984 und 1986 errichtet und seit der Fertigstellung nicht saniert.

    Lage

    Das Wohn- und Geschäftshaus steht an der Hauptstrasse Stradun, die einzige Durchgangsstrasse des Orts, welche die beiden alten Ortsteile Scuol Sot und Scuol Sura verbindet. Das Gebäude grenzt mit seiner Westfassade an das Badehotel Belvair. Die Erschliessung an der Nordfassade ist parallel zur Hauptstrasse gewendet. Im Osten liegt das Gebäude an der Strasse Bagnera, die durch Scuol Sot führt. Im Süden, wo das Gelände abfällt, grenzt es sich mit seinem Mauerverlauf von der umgebenden Bebauung ab.

    Beschreibung

    Das lang gezogene, dreigeschossige Gebäude ist in zwei Teile gegliedert, welche durch eine Passage verbunden werden.  Der Hauptteil ist flachgedeckt und durch eine Kuppel mit Glasfronten ergänzt. Ein nördlich vorgelagerter schmaler Teil aus Sichtbeton, in dem sich das Treppenhaus befindet, wird mit dem Hauptteil durch ein pultdachartig geneigtes Oberlicht verbunden. Die so entstehende Passage dient als Erschliessung der Ladenflächen im Erdgeschoss. Die oberen Etagen sind über eine eigenständige Raumstruktur begehbar. Vier separate Treppenaufgänge führen zu den Büro- und Wohnräumen. Der vorgelagerte Teil in dessen Mitte sich ein Lift befindet, wird von schmalen hochrechteckigen Öffnungen durchbrochen. So gelangt Tageslicht von der Hauptstrasse bis zu den Ladeneingängen. Mit zwei Kaminrohren auf der West- und Ostseite wird der Vorbau seitlich abgeschlossen und akzentuiert. Die Hauptfassade in der inneren Passage wurde in der ersten und zweiten Etage mit Holz verkleidet und weist mittlerweile eine Patina auf. Die Gestaltung der Fenster passt sich an das lineare Raster der Aussenfassade an. Die Plattformen in den oberen Etagen werden durch Stahlstaketen eingefasst und leiten den Weg durch die Gebäudeabschnitte. Das Wohn- und Geschäftshaus, das mit seiner schieren Grösse die Blicke auf sich zieht, steht im Kontrast zu den alten Engadiner Hausstrukturen. Der Bau versucht jedoch durch die sichtbare Konstruktion und unverfälschte Materialien wie Naturstein eine gewisse Verbindung zur Umgebung herzustellen.

     

    Stand
    2021
    Bearbeitung
    Christina Canal

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