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    Brunnmatt-Schulhaus

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    Das Brunnmatt-Schulhaus ist ein Spätwerk der Bürogemeinschaft Förderer Otto Zwimpfer Architekten, die sich in ihrer Schaffenszeit auf solche Bauten spezialisierte. Im Sinne des Brutalismus dominieren der Einsatz roher Materialien und klare geometrische Volumen das Erscheinungsbild. Die von Walter M. Förderer vertretene skulpturale Auffassung, die er auch in späteren Bauten beibehielt, ist hier in Basel deutlich zu erkennen. In der Architektursprache sticht das Schulgebäude damit aus seiner Umgebung klar heraus. Heute steht es im Basler Inventar der schützenswerten Bauten.

    Chronologie

    Das Schulhaus Brunnmatt wurde zwischen 1960 und 1965 von den Architekten Walter Maria Förderer, Rolf Georg Otto und Hans Zwimpfer als Gesamtschule erbaut. Da die Oberfläche der Fassade bereits in den 1980er-Jahren stark beschädigt war, wurde zwischen 1988 und 1992 eine erste Restaurierung der Fassade durchgeführt. 2011-2014 folgte schliesslich eine Gesamtsanierung einschliesslich Umbau zum Primarschulhaus von der BRI-Architekten AG. Während dieser Sanierung wurde ein Kunst am Bau-Wettbewerb ausgetragen, den Saskia Edens mit ihrem Projekt «Magma» gewinnen und ausführen konnte. Die Schulanlage ist trotz der Eingriffe in weiten Teilen noch ursprünglich erhalten.

    Lage

    Das südlich des Basler Hauptbahnhofs gelegene Schulhaus befindet sich an der Grenze zwischen den Quartieren Bruderholz und Gundeldingen. Über den Ingelsteinweg gelangt man von der Gundeldingerstrasse zu einem markanten Treppenaufgang, der von der Skulptur «Schutzengel», geschmückt ist, die Förderer selbst für diesen Bau geschaffen hat. In der näheren Umgebung finden sich mehrere von Grünflächen durchzogene Wohnsiedlungen, die das Schulhaus umschliessen, sowie einige gewerblich genutzte Gebäude auf der nördlichen Seite.

    Beschreibung

    Der durchgängig flach gedeckte Komplex besteht aus einem Ensemble von fünf freistehenden Einzelbauten und zusätzlichen skulpturalen Objekten aus Sichtbeton. Diese Volumina weisen unterschiedliche Geschosshöhen und Eingangsniveaus auf und sind durch eine sorgfältige Umgebungsgestaltung miteinander verbunden. Die Erschliessung der Baukörper erfolgt über den Aussenraum. Dadurch entstehen rundherum Plätze und Durchgänge. Der sechsgeschossige Bau im Zentrum beherbergt die Haupträume wie Schulzimmer und Lehrerzimmer. Weiter gibt es eine Aula, eine Turnhalle, sowie einen Kindergarten als eigenständige Baukörper. Die massigen Bauten sind verwinkelt ausgebildet und durch Vor- und Rücksprünge geprägt. Die geschlossenen Wandmassen werden von übereck geführten Bandfenstern und gestuften Brüstungen aufgebrochen. Bei der sorgfältigen Detailplanung wurde nichts dem Zufall überlassen. Die gezielte Setzung der Fenster bringt über alle Baukörper hinweg ein Wechselspiel von Geschlossenheit und Offenheit hervor. Ausgebildet wurden die Fensterrahmen aus Holz und brechen so die kahle Erscheinung des rohen Betons. Auch im Innenbereich findet sich ein Zusammenspiel der Materialien Beton und Holz. Dadurch entsteht nicht nur ein materieller, sondern auch farblicher Kontrast. Die Restaurierung der Fassaden hatte zur Folge, dass das ursprüngliche Erscheinungsbild des Sichtbetons an Ausdruckskraft und Authentizität verlor. Der zum Schutz der Fassade angebrachte Anstrich hat Farbe und Haptik verändert. Das lässt den Bau heute steril und leblos wirken.

    Literatur

    • Bieli, Reto, Spechtenhauser, Klaus. Das Brunnmatt-Schulhaus: Restaurierung einer Betonskulptur, Kantonale Denkmalpflege Basel 2012 (online)
    • Joanelly, Tibor. Unterm Schutzengel: Sanierung und Umbau Schulhaus Brunnmatt, in: Werk, Bauen und Wohnen 100 / 2013, Heft 10, S. 36–41 (online)
    • Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbauamt. Brunnmatt-Schulhaus Gesamtsanierung und Umbau, 2015 (online)
    • Immobilien Stadt Basel. Gesamtsanierung und Umbau Brunnmatt-Schulhaus (online)
    • BRH-Architekten AG. Brunnmattschulhaus Basel Gesamtsanierung (online)
    Stand
    2024
    Bearbeitung
    Maria Gisler / Olivia Hämmerli

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