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    Das frühe 20. Jahrhundert brachte einen Schulhausboom im Heimatstil, die 1920er-Jahre erste moderne Bauten. Das Schulhaus in Pfäffikon des Schwyzer Kirchenarchitekten Joseph Steiner spricht eine eigene Sprache zwischen Moderne und Tradition. Der nachmoderne Erweiterungsbau ist formal wenig entschlossen und verdeckt die Mittelache des Hauptgebäudes, die eingehaltene Symmetrie verunklärt die Bauschritte des Baukomplexes.

    Chronologie

    Das Schulhaus Römerrain wurde 1938 nach Plänen von Joseph Steiner gebaut. Es beherbergte ursprünglich die Landwirtschaftsschule des Kantons Schwyz. Im Jahr 1986 wurde das Gebäude erweitert und zum Berufsbildungszentrum Pfäffikon ausgebaut. Die landwirtschaftliche Ausbildung ist weiterhin Teil des Schulangebots.

    Lage

    Das Schulhaus befindet sich in erhöhter Lage am südlichen Rand von Pfäffikon am Römerrain. Der Hang ist heute mit Wohnhäusern besetzt – in den 1930er-Jahren besass die Schule eine solitäre Lage. Die Hauptfassade des Kernbaus ist zum Zürichsee ausgerichtet. Der Anbau wurde mittig vor den Kernbau gesetzt, die Fuge mit einem gläsernen Verbindungstrakt geschlossen. Der Verbindungstrakt beinhaltet seitdem die Haupterschliessung.

    Beschreibung

    Der fünfgeschossige Kernbau ist mit einem flach geneigten Walmdach bedeckt und symmetrisch konzipiert. Im Zentrum des Riegels befindet sich ein mächtiger Treppenturm. Er schliesst in einer Aussichtsterrasse und ist mit einem barock anmutenden Türmchen mit Zwiebelhaube bekrönt. Zusätzlich ist der Riegel mit Eckrisaliten gefasst. Die Fassade ist dreigeteilt. Schmale Gesimse markieren den Sockel, die Hauptgeschosse und das Attikageschoss. Die Schauseite ist mit einem gleichmässigen Fensterraster überzogen. Die Fenster im Erdgeschoss und im vierten Obergeschoss schliessen halbrund. Dies korrespondiert mit dem geschossübergreifenden Fensterband am Treppenturm und den Fenstern des Turmaufsatzes. Die Rückseite folgt derselben Gestaltung, besitzt jedoch schlichte Rechteckfenster. Das Dach ist um Schleppgauben ergänzt. Der Erweiterungsbau gründet auf einem beinahe quadratischen Grundriss und besitzt ebenfalls ein Walmdach. Verbindung schaffen ausserdem eine ähnlich gefärbte Putzfassade und Rasterfenster.

    Im Kernbau sind im Erdgeschoss die Kantine und der Sekretariatsbereich untergebracht. Die Klassenzimmer befinden sich in den Obergeschossen. Die Korridore unterscheiden sich hier seit der Renovation durch den Einsatz verschiedener Materialien und Farben. Der mit Holz verkleidete Dachraum wird als Auditorium genutzt.

    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Janick Hutter

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