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    Begegnungszentrum

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    Die Qualität der von Erwin Aecherli konzipierten Anlage liegt in der Verbindung der verschiedenen Funktionen und in der engen Verflechtung von Innen- und Aussenräumen. Dadurch geriet der sakrale Charakter der Anlage jedoch recht nüchtern: ein äusserst funktionaler brutalistischer Bau.

    Chronologie

    Eine Entscheidung der Kirchgemeinde Kriens und eine Volksabstimmung im Dezember 1975 brachten dieses Bauprojekt auf den Weg: Fortan sollte das Begegnungszentrum St. Franziskus kirchliche und gemeinschaftliche Anlässe sowie Büroräume unter einem Dach vereinen und die Niklauskapelle ersetzen. Die Gemeinde Kriens schrieb einen Architekturwettbewerb aus. Das Konzept des Architekten Erwin Aecherli aus Reiden überzeugte. Aecherli übernahm die Planung, sein Studienkollege Martin Degen die Ausführung. Fertiggestellt wurde die Anlage Ende August 1979.

    Lage

    Das Begegnungszentrum St. Franziskus liegt westlich des Krienser Zentrums inmitten eines Wohnquartiers. Der längliche Baukörper zieht sich entlang der Südstrasse und öffnet sich hier mit einem schmalen Innenhof. Die Erschliessung erfolgt von Osten: Ein Durchgang führt zum Verteiler, einem Innenhof, der mit Sitzstufen gestaltet und mit einer Skulptur von Anton Egloff geschmückt ist.

    Beschreibung

    Der zweigeschossige Baukomplex aus hellem Sichtbeton ist ausgesprochen wuchtig ausgebildet, im Kern jedoch fein untergliedert. Die Raumbeziehungen von innen nach aussen sowie zwischen den beiden Geschossen – dem Saal und dem Bürogeschoss – werden durch raumhohe Verglasungen hergestellt. Den Auftakt macht im Osten ein gedrungener, geschlossener Kirchturm. Ein mit Wandpfeilern gegliederter Durchgang erschliesst ein offenes Treppenhaus. Vom folgenden Innenhof aus leitet eine geschwungene Wandscheibe die Besucher in das Begegnungszentrum. Eine trichterförmige Eingangssituation weist den Weg. Die Tragkonstruktion des Baus ist auf einem Grundmodul von drei Metern aufgebaut. Die Masse für die Fenster und die Ausbauteile entsprechen einem Viertel dieses Grundmoduls. Entsprechend durchkomponiert sind die raumhohen Glasfassaden auf der Süd- und der Ostseite. Der überhohe Kirchenraum zeichnet sich an der Nordfassade durch eine kleinteilige Lochfensterfassade aus, welche eine sakrale Lichtstimmung erzeugt. Weiteres Licht fällt durch quadratische Oberlichter, die in die Betonkassettendecke eingeschnitten sind.

    Der Kirchenraum bietet 100, der angrenzende Saal 300 Personen Platz. Durch das Öffnen der Schiebewände können die Räume etappenweise verbunden werden. In der Höhe ergänzen eine Empore und eine Galerie den Mehrzwecksaal.

    Literatur

    Hofstetter-Kramis, Yvonne. Diplomarbeit Pfarrei- und Begegnungszentrum Senti. Sehen – Bewusstmachen – Benutzen. Religionspädagogisches Institut Luzern 2012 (Typoskript). – Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 385.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Patricia Althaus

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