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    Betagtenzentrum Staffelnhof

    Ansicht Nordost

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    Betagtenzentrum Staffelnhof

    Ansicht Südwest

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    Betagtenzentrum Staffelnhof

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    Betagtenzentrum Staffelnhof

    Balkone

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    Betagtenzentrum Staffelnhof

    Innenraum (Restaurant)

    Betagtenzentrum Staffelnhof

    Innenraum (Restaurant)

    Betagtenzentrum Staffelnhof

    Innenraum (Restaurant)

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    Der vielgeschossige Baukomplex gehört zu den ersten grossen Betagtenzentren, die in der Zentralschweiz entstanden sind. Ihm kommt daher typologisch eine grosse Bedeutung zu. Der bunt gestrichene Putzbau setzt einen heimeligen Akzent im damals vorherrschenden grauen Beton-Brutalismus, angewandt etwa beim Pflegeheim Kirchfeld im nahen Horw.

    Chronologie

    Das Betagtenzentrum Staffelnhof wurde im Jahr 1964 von der Architektengemeinschaft Ernst Gisel und Hans Howald im Rahmen einer Reissbrettplanung für die Expo 64 konzipiert und bis 1976 realisiert. In den Jahren 2011 bis 2013 erweiterte das Architekturbüro Konstrukt AG den Baukomplex. Die Grundlage dazu bildete ein Wettbewerb. Das Farbkonzept wurde von Jörg Niederberger entwickelt. Rund um das Betagtenzentrum legte das Landschaftsarchitekturbüro Balliana Schubert ein Wegenetz an.

    Lage

    Das Betagtenzentrum Viva Luzern Staffelnhof befindet sich im Nordwesten Luzerns auf dem Reussbühl, zwischen der Ruopigenstrasse im Norden und Westen sowie der Staffelnhofstrasse im Süden. Unter dem Baukomplex befindet sich eine Tiefgarage. Die Überdeckung der Parkplätze bietet auf der Südseite Raum für den Freibereich des Restaurants. Der Haupteingang des Betagtenzentrums liegt auf der Westseite und ist mit einem grosszügigen, geschwungenen Vordach überdeckt.

    Beschreibung

    Der sechs- bis siebengeschossige Baukomplex bildet einen Winkel, die Ergänzung setzt im Osten an und folgt dem Motto einer «Verschleifung», die Fortführung des ursprünglichen Konzepts mit leicht modifizierten Gestaltungsvorgaben. Die Wohnungen sind nach Süden und Westen orientiert, der Hofraum ist als Rückseite ausgebildet und mit flachen Nebengebäuden besetzt. Die ursprünglich 170 Zimmer und die Demenzstation verbergen sich hinter einer gerasterten Lochfassade. Die Fassadenpartien sind gestaffelt angeordnet, die einzelnen Bereiche lösen sich jeweils in einer Balkonzone mit massiven Brüstungen auf. Die Hausrückseite ist von geschosshohen Fenstern in den Erschliessungszonen und von hoch ansetzenden Fensterbändern in den Nebenzonen geprägt. Das teilweise überhohe oder zweigeschossig ausgebildete Hauptgeschoss zeichnet sich an der Fassade ab und stelzt das gewaltige Volumen partiell auf. Der mineralische Kellenwurfputz am Baukomplex war ursprünglich in drei Auberginetönen gefärbt. Jörg Niederberger ergänzte die Grundtonalität um Gelb- und Grüntöne. Während die Farbtöne ursprünglich die Funktionsbereiche unterschieden, wechseln die Farben nun an den Gebäudekanten kennzeichnen damit die differenzierte Ausbildung des Baukomplexes. Alt und Neubau erscheinen homogen – auf den ersten Blick sind die Bauphasen lediglich an der Fensterteilung und dem Sonnenschutz zu unterscheiden.

    Die farbenfrohe Modernisierung prägt auch die Innenräume: Jedem Geschoss ist eine orientierende Farbe zugeordnet. Der Baukomplex umfasst auch eine Kapelle, einen Speise- und einen Mehrzwecksaal für 400 Personen sowie eine Grossküche, in der bis zu 1200 Mahlzeiten pro Tag zubereitet werden. Im Rahmen der Modernisierung erhielten alle Zimmer im Altbau eigene Nasszellen. Diese Zimmer sind nun äusserst kompakt. Die Zimmer im Neubau ergänzen das Wohnangebot um grosszügigere Wohneinheiten.

    Literatur

    Klieber, Aladin. Fin de Chantier: Erweiterte Farbpalette, in: Hochparterre 6–7/2012.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Monika Pleisch

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