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    Bei der Gestaltung der Basler Siedlung «Im Landauer» von Hans Bernoulli und Karl Mayer wirkten architektonische und soziale Faktoren eng zusammen. Denn um einer akuten Wohnungsnot entgegenzuwirken, musste schnell und günstig gebaut werden. Dafür kam das in den frühen 1940er Jahren neu entwickelte NILBO-Bausystem zum Einsatz. Darin und in ihrer optischen Erscheinung hebt sich die Siedlung deutlich von ihrer Umgebung ab.

    Chronologie

    Die Genossenschaftssiedlung wurde in zwei Etappen, nämlich von 1943 bis 1944 und 1947 realisiert. Sie wurde in der NILBO-Bauweise errichtet, die von den Architekten Hans Bernoulli und Karl Mayer damals gerade für die Holzbaufirma Nielsen-Bohny & Cie. AG entwickelt worden war.

    Situation

    Die Siedlung im Landauer befindet sich nahe der deutschen Grenze auf einem dreieckigen Gelände, das im Nord- und Südwesten durch die Abzweigung der Bahnlinien nach Riehen und Grenzach-Wyhlen definiert wird. Im Osten folgt unweit der grosse Friedhof Hörnli. Die Siedlung liegt zwar weit ausserhalb von Basel, ist aber mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar. Die von Südwesten kommende Landauerstrasse dient der Erschliessung mit dem Auto. Des Weiteren gibt es das Rauracherwegli von Norden und den Landauerhofweg von Südosten, die jedoch nur zu Fuss begehbar sind.

    Description

     

    Insgesamt stehen im Landauer 52 Einfamilienhäuser, ein Kindergarten und zwei Gemeinschaftsbauten. Alle sind eingeschossig und so angeordnet, dass sie das dreieckige Areal trotz zugeordneter Gärten dicht füllen. Die Baukörper bestehen entweder aus einem Einfamilienhaus mit vier Zimmern oder einem Doppelhaus mit je drei Zimmern. Sie besitzen Satteldächer und solide Betonsockel. Darüber wurden sie in der NILBO-Bauweise errichtet, bei der vorgefertigte Elemente gleicher Grösse vor Ort montiert wurden. Das sparte Bauzeit, damals knappe Ressourcen und Kosten. Diese Elemente bestehen aus doppellagigen Brettern, die mit Dachpappe und Alfol-Isolierung (eine Wärmedämmung aus mehreren Lagen Aluminiumfolie) ausgestattet sind. Böden, Decken und Aussenwände wurden aus den vorgefertigten Holzelementen zusammengesetzt. Typisch für viele NILBO-Bauten von Hans Bernoulli ist die Farbe Falunrot. Sie dient nicht nur der Ästhetik, sondern auch der Konservierung des Holzes. In Kombination mit den weissen Fensterrahmen verleiht sie den Gebäuden eine skandinavische Optik, welche für die Region ungewöhnlich ist. Ein Waschhaus mit Bad und ein Laden gehören ebenfalls zur Siedlung. Diese wurden aber auf herkömmliche Art gebaut.

    Um die Kosten möglichst gering zu halten, wurden die Wohnungen sehr einfach ausgestattet, und auch die Grundrissgestaltung ist auf wesentliche Elemente reduziert. Beim Betreten des Hauses kommt man direkt ins zentrale Wohnzimmer, das von Schlafzimmern umgeben ist. Die Küche ist als Nische dem Wohnzimmer angegliedert, ohne durch eine Tür abgetrennt zu sein. Jede Wohnung verfügt über ein Badezimmer, bei dem es nur in den Einzelhäusern eine Badewanne gibt, während die Doppelhäusern lediglich mit einem Waschbecken auskommen. Die inneren Wände bestehen aus denselben Holzlatten wie die äussere Fassade, sind jedoch nicht rot gestrichen.

    Bibliographie

    • Vécsey, Susanne. Wider den Abriss – Die NILBO-Bauweise als Chance, in: Architektur Basel, 07.03.2023. (online)
    • Zurfluh, Lukas. Systembau avant la lettre – das NILBO-Holzbausystem NBC-43, in: System & Serie : Systembau in der Schweiz – Geschichte und Erhaltung, Zürich 2022, S. 100–133 (Auszug online)
    • Anselmetti, Romana, Magel, Stefanie. Kostengünstig, flexibel, beliebt Qualitätvolle Holzbauten in NILBOBauweise, in: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt. Jahresbericht 2018, S. 74–83 (online)
    • Desax, Martina. Wie Holz wirkt, in: Jahrbuch z’Rieche 2012 (online)
    • Bau- und Wohngenossenschaft im Landauer. Wie alles begann (online)
    • Hans Bernoulli. Die NILBO-Bauweise, in: Das Werk : Architektur und Kunst 32 (1945), Heft 1, S. 29–32 (online)
    État
    2023
    En traitement
    Nabila Zimmermann und Linda Atasheva

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