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    Beim SUVA-Haus in Bern, entworfen von Otto R. Salvisberg und Otto Brechbühl, nutzten die Architekten seine gerundete Form, um eine gleichmässige, natürliche Ausleuchtung im Innern zu erreichen, ohne auf Lichthöfe zurückgreifen zu müssen. Der Skelettbau ermöglicht flexible Raumgrundrisse, die bis heute gut nutzbar sind. Die Fassade steht im Kontrast zum traditionell verwendeten Sandstein der Stadt Bern, der Bau selbst war wegweisend für die gemässigt moderne Architektur dieser Zeit.

    Chronologie

    Otto R. Salvisberg und Otto Brechbühl gewannen 1930 den Wettbewerb zum Bau einer neuen Verwaltung der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) in Bern. Ihr Entwurf führte zur Errichtung eines Geschäfts- und Wohnhauses an der Laupenstrasse 9-11, das zwischen 1930 und 1931 realisiert wurde. Nach rund 60 Jahren Nutzung wurde das mittlerweile unter Denkmalschutz gestellte SUVA-Haus von 1989 bis 1993 umfassend saniert und umgebaut. Diese Arbeiten, durchgeführt von der Strasser Architekten AG, umfassten die Anpassung der Raumbedürfnisse, die Modernisierung der Kommunikationstechnik und eine veränderte Lenkung des Publikumsverkehr – und dies alles bei laufendem Betrieb.

    Situation

    Der Bau liegt im Berner Quartier Monbijou an der Ecke zwischen der verkehrsreichen Laupen- und der Seilerstrasse. Seine gebogene Hauptfassade richtet sich nach Nordwesten zu den Rangiergleisen des Bahnhofs Bern und folgt in ihrer Form dem Verlauf der sich kreuzenden Fahrbahnen. Der Haupteingang befindet sich in der Mitte der zur Strasse gewandten Fassade, während an den beiden Enden Treppenhäuser angeordnet sind. Auf der Innenseite des Gebäudebogens liegt ein viertelkreisförmiger Hof, der durch die umliegenden Gebäude abgegrenzt wird.

    Description

    Das SUVA-Haus ist ein markantes Geschäftsgebäude, dessen Grossform durch seine gebogene Fassade und die seitlichen Treppentürme geprägt ist. Diese Treppentürme ragen über das Attikageschoss hinaus und sind parallel zur Laupen- und Seilerstrasse ausgerichtet. Das sechsgeschossige Gebäude besteht aus Stahlbeton und ist einheitlich mit hellem römischem Travertin verkleidet, der im Kontrast zu den dunklen Fensterrahmen steht. Die Fassade wird durch regelmässig angeordnete Fenster rhythmisch gegliedert. Im Erdgeschoss befindet sich ein nach innen versetztes Sockelgeschoss, das entlang der Seilerstrasse abfällt. Es unterscheidet sich durch seine dunklen keramischen Platten und das filigrane, auskragende Vordach deutlich von der hellen Fassade. In dieser Zone wenden sich grosse Schaufenster den Passanten zu. Über dem ersten Obergeschoss befindet sich der original erhaltene, schlichte Schriftzug «SUVA HAUS» aus Baubronze, der mittig im Bereich des Haupteingangs platziert ist. Das Attikageschoss ist ebenfalls nach innen versetzt und schliesst mit einem zum Innenhof abfallenden Flachdach ab. Die östliche Hälfte des Gebäudes passt sich dem abfallenden Terrain der Seilerstrasse an und endet mit der Einfahrt zur Tiefgarage unter dem viertelkreisförmigen Innenhof. Die rückseitige Fassade, die früher schalungsroh mit gelblich-weissem Anstrich gehalten war, wurde im Zuge der Umbau- und Sanierungsarbeiten gedämmt und verputzt. Die Aussenhaut des Wohnhauses, das Teil des Gebäudekomplexes ist, wurde ebenfalls neu gedämmt und verputzt.

    Bibliographie

    • Otto Rudolf Salvisberg und das Neue Bauen. Symposium in Bern, in: Denkmalpflege Schweiz. 10.04.2019 (online)
    • Neubau der Schweiz. Unfallversicherungsanstalt SUVA an der Laupenstrasse in Bern. Architekten Salvisberg und Brechbühl BSA. Bern, in: Das Werk 19 (1932), Heft 8, S. 237–243 (online)
    • Salvisberg / Brechbühl. Das neue Suva-Haus in Bern, in: Illustrierte schweizerische Handwerker-Zeitung 47–48 (1931), Heft 39, S. 457–458 (online)
    • SUVA-Haus, in: Material Archiv (online)
    • Strasser Architekten AG: SUVA-Haus. Bern (online)
    État
    2023
    En traitement
    Tim Schwander und Sven Reber

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